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Schaden in Milliardenhöhe durch müde Arbeitnehmer

pixelio.de (Dieter Schütz) © pixelio.de (Dieter Schütz)

Schlaflosigkeit und Schlafstörungen kommen der Wirtschaft teuer zu stehen.  Ein Produktivitätsverlust von 63,2 Mrd. Dollar im Jahr entsteht durch Schlafstörungen laut einer Studie der American Academy of Sleep Medicine. Auch die deutsche Wirtschaft ist nicht vor Schlafproblemen gefeit. Experten schätzen, dass bei etwa drei Mio. Deutschen oft Tagesschläfrigkeit mit Einschlafneigung auftritt. Dies verursacht einen jährlichen volkswirtschaftlichen Schaden von mindestens einer Mrd. Euro.

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Arbeitgeber sind gefordert

Laut der Erhebung haben über 23 Prozent der US-Arbeitnehmer mit Schlafproblemen zu kämpfen - ein in der Gesellschaft unterschätztes Problem. Trotz starker Schlafstörungen gehen viele US-Bürger ihrer täglichen Arbeit nach. Damit sind sie unkonzentrierter und arbeiten nicht effizient genug. "Der Arbeitnehmer muss für ein ausgewogenes Verhältnis von Beruf und Privatleben sorgen. Eine Möglichkeit ist Sport zu betreiben, regelmäßige Bewegung führt zum Stressabbau und letztendlich zu besserem Schlaf", erklärt Martin Plass, Sprecher der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK). Plass warnt aber, bei Schlaflosigkeit zu Medikamenten zu greifen.

Doch auch die Arbeitgeberseite ist gefordert: "Unternehmen verlangen von den Arbeitnehmern immer mehr zeitliche Flexibilität, es wird oft eine Bereitschaft rund um die Uhr erwünscht", erkennt Plass. Daher müssten Arbeitgeber auch Ausgleichsangebote fördern und zum Beispiel Möglichkeiten zur Regeneration bieten. "Viele Unternehmen sind dabei sehr vorbildlich und haben sogar eigene Fitnessstudios für ihre Angestellten", konstatiert Plass. Innovatives Potenzial bestehe hier noch jedenfalls.

Frauen besonders betroffen durch Schlafstörungen

Die Untersuchung zeigt auch, dass vor allem Frauen von Schlafstörungen betroffen sind. Dazu meint Plass kritisch: "Schlafstörungen werden bei Frauen häufiger erkannt, weil sie eher zum Arzt gehen als Männer. Daher würde ich dieses Ergebnis nicht überbewerten." Die Studie konstatiert zudem, dass Arbeitnehmer mit höherer Bildung mehr von Schlafproblemen geplagt werden. "Das Bildungsniveau korreliert mit einer höheren Sensibilität für die eigene Gesundheit. Gebildete Menschen sind hier mehr sensibilisiert", erklärt Plass. 

Autor: pressetext.de, Dieter N. Unrath (Stand: 06.09.2011)

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