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Pille senkt Erkrankungsrisiko bei Eierstockkrebs

pixelio.de (RainerSturm) © pixelio.de (RainerSturm)

Frauen verringern ihr Eierstockkrebsrisiko um fast die Hälfte, wenn sie die Pille zehn Jahre lang einnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Northern Institute for Cancer Research at the University of Newcastle. Experte Richard Edmondson betont jedoch, dass dieser Vorteil gegen das durch die Einnahme erhöhte Brustkrebsrisiko abgewogen werden muss. Von 100.000 Frauen, die dieses Verhütungsmittel zehn Jahre lang einnehmen, erkranken aktuellen Daten nach 50 zusätzlich an Brustkrebs, zwölf erkranken nicht an Brustkrebs. Details der Untersuchung wurden im British Journal of Cancer veröffentlicht.

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Das Risiko senkt sich durch Geburten

Die Forscher analysierten über 300.000 Frauen, die an einer groß angelegten europäischen Studie der European Prospective Investigation of Cancer (EPIC) teilnahmen. Ein Kombinationspräparat mit Östrogen und Progesteron nahmen Probandinnen ein. Das Risiko von Eierstockkrebs wird durch die Geburt eines Kindes zusätzlich reduziert. Je mehr Kinder eine Frau zur Welt gebracht hatte, desto geringer war auch das Risiko. Ein Zusammenhang zwischen Stillen und einem geringeren Eierstockkrebsrisiko ließ sich nicht nachweisen.

Diese Forschungsergebnisse betätigen frühere Studien, wonach Faktoren wie die Einnahme der Pille oder eine Schwangerschaft einen Einfluss auf das Krebsrisiko haben können. Verantwortlich dafür ist die Veränderung der Hormonwerte im Körper. Allein in Großbritannien werden jährlich mehr als 6.500 neue Erkrankungen an Eierstockkrebs diagnostiziert. Mehrere Faktoren beim Entstehen dieser Krebsart spielen eine Rolle. Dazu gehören Defekte bei bestimmten Genen, Fettsucht und nicht zuletzt das Rauchen.

Weiter Informationen erhalten Sie unter: www.frauen-krebsvorsorge.de

Autor: pressetext.de, Michaela Monschein (Stand: 27.10.2011)

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