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Chromosomen: Männer sterben nicht aus

pixelio.de (Thommy Weiss) © pixelio.de (Thommy Weiss)

Ein Forscherteam vom Institut für Genetik, Evolution und Umwelt der University College London hat bewiesen, dass das für Fruchtbarkeit verantwortliche Gen bleibt. Jeder Mensch verfügt über 23 Chromosomenpaare, eines davon ist ein Geschlechtschromosom: XY für Männer, XX für Frauen. "Das Y-Chromosom hat sowieso weniger Gene und ist auch fragiler als das X-Chromosom", sagt Steve Robertson vom Institut für Geschlechterforschung an der Universität Leeds. Fazit: Das Y-Chromosom trägt weniger als 200 Gene, während das X weit über 1.100 Gene verfügt.

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Analysen bei Hühnern

Die Forscher untersuchten unter der Leitung der Judith Mank das W-Chromosom weiblicher Hühner. Es ist ähnlich wie das Y-Chromosom männlicher Menschen über Jahrmillionen geschrumpft. Und es ist genauso auf ein Geschlecht beschränkt, wie das Y beim Mann eben nur einen männlichen Nachfahren erzeugt.

Das Gen für die Möglichkeit der Vermehrung der Art blieb dem W-Chromosom erhalten. Die Untersuchung des W-Chromosoms bei Hühnern lässt Rückschlüsse auf das Y-Chromosom zu: "Die Y-Chromosomen sind nicht das genetische Ödland als das sie häufig gesehen werden", sagt Mank.

Menschliche Rasse gesichert

Die Menschheit kann aufatmen. Das männliche Y-Chromosom bleibt uns in seiner Fortpflanzungsfähigkeit erhalten. Trotz seiner Schwäche überleben zumindest die Gene, die etwa für die Bildung von Spermien wichtig sind.

Selbst wenn sich das Y-Chromosom komplett abbauen würde, würde sich ein neues Paar der Geschlechtschromosomen entwickeln. Zunächst ist der Fortbestand der menschlichen Rasse gesichert. Zumindest in den nächsten Jahrmillionen - wenn nichts dazwischen kommt, so die Forscher.

Autor: pressetext.de; Oranus Mahmoodi (Stand: 14.05.2012)

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