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Schwangerschaftsbeginn: Wenig Alkohol harmlos

photocase.de (doso) © photocase.de (doso)

Das Trinken von geringen oder mäßigen Mengen von Alkohol am Beginn der Schwangerschaft steht laut einem dänischen Wissenschaftlerteam in keinem Zusammenhang mit Entwicklungsproblemen bei Fünfjährigen. Die in BJOG veröffentlichten Studienergebnisse gehen davon aus, dass ein bis acht Getränke pro Woche zu keiner Schädigung führen.

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Konsum in Maßen

In Dänemark enthält ein Standarddrink zwölf Gramm Alkohol, in England zum Beispiel nur 7,9 Gramm. Schwangeren Britinnen wird geraten, ganz auf Alkohol zu verzichten. Laut Experten dürfen es maximal zwei Drinks ein oder zwei Mal die Woche sein. Ein hoher Konsum während der Schwangerschaft wird mit Fehlgeburten, dem fötalen Alkoholsyndrom und einem geringen Geburtsgewicht in Zusammenhang gebracht.

Das Team um Ulrik Schiøler Kesmodel von der Aarhus University und Erik Lykke Mortensen von der University of Copenhagen veröffentlichte fünf Studien zum Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Insgesamt nahmen über 1.600 schwangere Frauen teil. Sie waren beim ersten Arztbesuch dazu eingeladen worden. Die Hälfte der Frauen wurde zum ersten Mal Mutter. Etwas weniger als ein Drittel rauchte während der Schwangerschaft. Die Teilnehmerinnen wurden zu ihrem Alkoholkonsum befragt.

Risiken neu bewertet

Ein geringer durchschnittlicher Konsum wurde mit einem bis vier Getränken pro Woche definiert, mäßig mit fünf bis acht Drinks und ein hoher Konsum mit mehr als neun alkoholischen Getränken. Als übermäßiger Konsum galten mehr als fünf oder mehr Getränke bei einer Gelegenheit. Es wurden auch Frauen einbezogen, die während der Schwangerschaft gar keinen Alkohol zu sich nahmen.

Die Experten untersuchten bei Fünfjährigen die Auswirkungen von Alkohol auf den IQ, die Aufmerksamkeitsspanne, ausführende Tätigkeiten wie Planen, Organisieren und Selbstkontrolle. Es zeigte sich, dass ein geringer bis mäßiger Alkoholkonsum in der frühen Schwangerschaft keine signifikanten Auswirkungen auf die neurale Entwicklung der Kinder mit sich brachte.

Es gab bei den IQ-Tests keine Unterschiede bei Kindern, deren Mutter wenig oder mäßig Alkohol oder gar keinen Alkohol zu sich genommen hatten. Mehr als neun alkoholische Getränke in der Woche standen jedoch in einem Zusammenhang mit einer geringeren Aufmerksamkeitsspanne. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass bei moderatem Alkoholkonsum mit keinen Schädigungen zu rechnen ist.

Autor: pressetext.de; Michaela Monschein (Stand: 20.06.2012)

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