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Die Ostsee als Gesundheitsmacher

Goodshoot/Thinkstock © Goodshoot/Thinkstock

Die Ostsee ist nicht nur bei den regionalen Anwohnern aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern beliebt. Aus ganz Deutschland reisen jährlich viele Touristen an, um ihren Urlaub an der Küste zu verbringen. Doch neben Entspannung bietet die Ostsee auch Erholung und Gesundheit – nämlich als Kurort.

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Eine Kur an der Ostsee

Die Ostsee ist ebenso wie die Nordsee bekannt für ihr raueres Klima. Der stärkere Wind und die frische Meeresluft sind insbesondere für Erkrankungen der Haut und der Atemwege wie beispielsweise Bronchitis sehr förderlich. Generell bietet die Ostseeregion aber ein vielfältiges Angebot an ganz unterschiedlichen Kuren. So finden hier Menschen Förderung, die ein Leiden im Bewegungsapparat haben, Muskelerkrankungen oder noch mit Nachwirkungen einer Operation zu kämpfen haben. Viele Einrichtungen versorgen vor allem diejenigen, die eben an Asthma oder Neurodermitis leiden. Dazu eignen sich zum Beispiel Meersalzgrotten mit einer sehr hohen und gesunden Luftfeuchtigkeit. Hierbei gelangen über die Atmung natürliche Salze und Mineralien in den Körper. Dies hat auch eine Immunstärkung zur Folge. Doch auch an Stress oder Erschöpfungszuständen Leidende finden in einem Kururlaub häufig die lang ersehnte Ruhe und können neue Energien schöpfen.

Ambulante und stationäre Kureinrichtungen

Die Möglichkeiten, eine Kur an der Ostsee zu machen, sind groß und ganz verschieden. Es gibt Kureinrichtungen, in denen man stationär behandelt wird. Das heißt, Wohnen und Anwendungen finden in den gleichen Räumlichkeiten statt. Das ist besonders für körperlich benachteiligte Patienten besonders praktisch. Auch die bekannten Mutter-Kind-Kuren finden in der Regel in stationären Einrichtungen statt. Anders ist es bei ambulanten Kuren: Man besucht täglich die Anwendungen, wohnt aber woanders. Dieses Angebot richtet sich an diejenigen, die eben "nur" Atemwegserkrankungen betroffen, aber ansonsten mobil sind. Eine solch ambulante Kur kann unter Umständen mit einer Art Urlaub verbunden werden – sofern sich dies zeitlich einrichten lässt. Wer sich als Familie beispielsweise ein Ferienhaus auf Hiddensee oder in anderen Kurorten mietet, kann das betroffene Familienmitglied direkt vor Ort unterstützen. Dies ist für den Patienten sicherlich sehr viel angenehmer als abends in ein leeres Apartment zurückzukehren. Da auch nicht täglich Anwendungen stattfinden, sind auch ganztägige Familienunternehmungen möglich.

Finanzielle Zuschüsse durch die Krankenkassen

Eine Kur dauert in der Regel 3 Wochen und findet in unterschiedlichen Kurorten statt. Diese sind – je nach Krankenkasse – nicht immer frei wählbar. Zwischen Krankenkasse und Kureinrichtung gibt es oftmals vertragliche Absprachen. Da die Kosten eines Kururlaubes relativ teuer sind (3 Wochen kosten um die 1.000€) sollte man vorher mit seiner Krankenkasse absprechen, welche Kuren bezuschusst werden. Die Verschreibung einer Kur hängt auch immer mit dem Ermessen des persönlichen Hausarztes zusammen und kann nicht einfach "bestellt" werden. Eine Kassenkur kann nur einmal in 4 Jahren gemacht werden. Auch eine Privatkur ist möglich, hierbei müssen die Kosten aber komplett selbst übernommen werden.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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