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Krebs kann Familienwunsch nicht zerstören

pixelio.de (Cornelia Menichelli) © pixelio.de (Cornelia Menichelli)

Eine Krebserkrankung mindert nicht den Kinderwunsch junger Frauen. Das haben Forscher vom Krebszentrum Moffitt in Tampa in Florida herausgefunden. Der Wunsch und die Hoffnung auf eine Mutterschaft ist demnach bei gesunden sowie bei krebskranken Frauen gleich groß. Die jungen Frauen haben Bedenken über die Fruchtbarkeit und eine gesunde Schwangerschaft, sollten sie an Krebs erkranken.

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Gesunde Eierstöcke wichtig

"Es spricht nichts gegen eine Schwangerschaft, solange eine Frau gesund ist - auch wenn sie an Krebs erkrankt war", sagt Michael von Wolff, Gynäkologe an der Universitäts-Frauenklinik Inselspital und Leiter des Netzwerks für fertilitätsprotektive Maßnahmen bei Chemo- und Strahlentherapie (Fertiprotekt). Das Netzwerk Fertiprotekt umfasst universitäre und nicht-universitäre reproduktionsmedizinische Zentren in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Eine vorangegangene Krebserkrankung mache keine Probleme - es sei denn, die Therapie habe die Eierstöcke der Patientin angegriffen. Dank der Fortschritte in der Reproduktionsmedizin stehen inzwischen fertilitätsprotektive Methoden zur Verfügung. Die US-Forscher betonen die Notwendigkeit dieser Methoden. Denn die jungen Frauen mit Krebs lassen sich nicht von den Hoffnungen und Träumen vom Familienglück abhalten. Die Studie soll Medizinern aufzeigen, dass die Erhaltung der Fruchtbarkeit von jungen Krebspatientinnen bedeutend ist für die Zukunftsplanung der Patientinnen.

Autor: Quelle: pressetext.de; Stand: 5.3.2013

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