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Tennisarm – Nicht nur für Tennisspieler ein Problem

pixelio.de (Christoph Droste) © pixelio.de (Christoph Droste)

Beim Tennisarm (Epicondylitis), auch Golferarm oder Tennisellbogen genannt, handelt es sich um eine schmerzhafte Entzündung des Sehnenansatzes am Ellbogenknochen. Sie entsteht durch eine Überlastung von Muskeln und Sehnen. Oft hat der Tennisarm mit Sport gar nichts zu tun. Vielmehr wird er durch ungewohnte Tätigkeiten (wie beispielsweise Schneeschippen) durch monotone Bewegungsabläufe (wie das Bedienen einer Maschine oder einer Computermaus) oder eben doch durch falsche Technik beim Tennis oder anderen Sportarten ausgelöst. Häufig betroffen sind zum Beispiel Mechaniker oder auch Sekretärinnen.

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Zunächst schmerzt der Arm nur bei starker Belastung, mit der Zeit verursacht jede Bewegung Schmerzen, oder der Schmerz tritt sogar in Ruhe auf. Diagnostizieren lässt sich ein Tennisarm meist durch einfache Tests. Ist das Ergebnis nicht eindeutig, kann zum Beispiel auch eine Ultraschalluntersuchung helfen. Beim Auftreten von Symptomen sollte man zu allererst auf die Tätigkeit verzichten, die vermutlich der Auslöser der Beschwerden ist, und einen Arzt aufsuchen. Eine schnelle Behandlung ist wichtig, damit die Entzündung nicht chronisch wird.

Zur Behandlung steht eine ganze Palette von Therapien zur Verfügung. Eine Möglichkeit besteht darin, das Gelenk durch eine Bandage vorübergehend ruhig zu stellen. Auch eine Epicondylitis-Spange, die unterhalb des Ellbogens auf die Muskeln am Unterarm drückt, kann den entzündeten Sehnenansatz entlasten. In Frage kommen außerdem Kälte- und Wärmeanwendungen sowie entzündunghemmende Salben oder Pflaster. Ebenso können Reizstrom, Massagen und krankengymnastische Übungen helfen, die Entzündung auszuheilen. Die Naturheilkunde empfiehlt Umschläge mit Speisequark oder Weißkohl. In der Homöopathie werden beispielsweise Bryona oder Arnika eingesetzt, um einen Tennisarm zu kurieren. In jedem Fall ist Geduld gefragt, denn Sehnen gehören zu den Gewebearten im Körper, die für eine Heilung viel Zeit brauchen. Nur wenn alle konservativen Therapien nicht anschlagen, kommt eine Operation in Frage. Diese stellt für eine erfahrene Handchirurgie einen minimal-invasiven Routineeingriff dar, nach dem bereits nach 3-10 Tagen wieder gearbeitet werden kann.

Besser als jede Therapie und Operation ist aber Vorbeugung. Bei Sportarten, bei denen ein Schläger verwendet wird, sollte man auf die richtige Technik achten. Bei handwerklichen Arbeiten ist es wichtig, die eigenen Belastungsgrenzen zu beachten. Für Menschen, die viel am Computer arbeiten, gibt es u.a. ergonomisch geformte Mäuse oder leichtgängige Tastaturen, die die Gefahr einer Überbeanspruchung verringern.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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