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Chemo: MRI erkennt frühen Schaden am Kinderherz

photocase.de (knuth) © photocase.de (knuth)

Die frühe Schädigung des Herzens eines Kindes nach einer Chemotherapie lässt sich mittels MRI-Scans erkennen, wie die University of Alberta herausgefunden hat. Auch wenn die Herzfunktion bei den kleinen Patienten bei Untersuchungen normal erschien, konnte das neue Verfahren eine Schädigung erkennen. Chris Plummer vom Freeman Hospital betont, dass die Auswirkungen der Behandlung mit Anthrazyklinen erst heute wirklich erkannt werden.

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Schädigung frühzeitig verhindern

Eine Chemotherapie mit Anthrazyklinen ist gegen viele Arten von Krebs wirksam. Sie kann jedoch zu einer nicht reversiblen Schädigung des Herzmuskels führen. Diese Schädigung wird fallweise erst Jahre nach der Behandlung erkennbar. Edythe Tham und Richard Thompson führten laut dem Journal of Cardiovascular Magnetic Resonance MRI-Scans an Kinder und jungen Erwachsenen zwischen sieben und 19 Jahren durch. Sie litten nach der Behandlung an einer Remission.

Mittels T1-Mapping konnten frühe Auswirkungen der Chemotherapie auf die Herzen der Patienten erkennbar gemacht werden. Das gelang auch dann, wenn die Herzfunktion laut Ultraschall normal zu sein schien. Tham und Thompson betonen, dass bei Kindern, die eine Krebserkrankung überleben, die Veränderungen der MRI-Scans mit der verabreichten Dosis an Anthrazyklinen in Zusammenhang steht. Diese Veränderungen werden auch durch eine Verdünnung der Herzwand und eine Verringerung der körperlichen Belastbarkeit erkennbar.

Autor: Quelle: pressetext.de; Stand: 11.6.2013

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