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Speiseröhrenkrebs: Epidemie in Großbritannien

Pixland/Thinkstock © Pixland/Thinkstock

Laut Cancer Research UK sind in Großbritannien die Fälle von Speiseröhrenkrebs in den vergangenen Jahren massiv angestiegen, sodass die Behörden nun verstärkt gegen die Epidemie ankämpfen sollten. Vor allem Männer erkranken drei Mal so wahrscheinlich an diesem Krebs als Frauen.

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Frühe Diagnose wichtig

Laut den neuesten Zahlen gehören diese Daten zu den größten geschlechtsspezifischen Unterschieden bei Krebs überhaupt. Entscheidend für den Ausgang der Krankheit ist eine frühe Diagnose. Wissenschaftler arbeiten derzeit an neuen Verfahren, die Symptome früher zu erkennen und versuchen den genetischen Code dieser Krankheit zu entschlüsseln.

Speiseröhrenkrebs steht heute in Großbritannien bei Krebserkrankungen an neunter Stelle. Dieser Krebs gilt als einer der am schwersten zu erkennenden und zu behandelnden Erkrankungen. Nur einer von zehn Patienten lebt nach der Diagnose zehn Jahre oder länger. Aktuelle Zahlen zeigen, dass 2010 rund 5.600 Briten daran erkrankten. Im Vergleich dazu waren 2.800 Frauen betroffen. Das entspricht einem Lebenszeitrisiko von eins zu 56 bei Männern und eins zu 110 bei Frauen.

Sodbrennen als Indikator

Es gibt zwei Arten von Speiseröhrenkrebs: Plattenepithelkarzinome, die mit Rauchen, Alkoholkonsum und wenig Obst in der Ernährung in Zusammenhang stehen und Adenokarzinome, die mit Fettsucht, Rauchen und einem dauernden Rückfluss der Magensäure in Verbindung stehen. Die Forscher gehen davon aus, dass der ständige Anstieg bei Adenokarzinomen dafür verantwortlich ist, dass deutlich mehr Männer erkranken.

Tim Underwood von der University of Southampton zufolge sind bei dieser Krebsform immer noch viele Fragen offen "Wir brauchen einen Durchbruch und wir brauchen ihn dringend. Es gibt eine Epidemie und die Aussichten sind schlecht." Underwood nimmt derzeit am New York Marathon teil, um Geld für die Forschung zu bekommen. Eine frühere Diagnose sei von entscheidender Bedeutung. "Es ist nicht normal, dass Essen in der Speiseröhre stecken bleibt und Sodbrennen an der Tagesordnung steht."

Autor: Quelle: pressetext.de; Stand: 18.6.2013

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