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Herztode in der EU seit den 1980er-Jahren halbiert

pixelio.de (Gerd Altmann) © pixelio.de (Gerd Altmann)

Die Sterbezahlen aufgrund von koronaren Herzerkrankungen haben sich seit den frühen 1980er-Jahren in fast allen Ländern der EU mehr als halbiert. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Oxford gekommen. In den meisten Ländern ist es zu einer kontinuierlichen Reduktion der Todesfälle bei Männern und Frauen in allen Altersgruppen gekommen - und das trotz des Ansteigens von Fettsucht und Diabetes.

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Unterschiede bei Ländern

Experten wie Simon Gillespie von der British Heart Foundation warnen jedoch vor Selbstgefälligkeit. Innerhalb Europas blieben weiter große Unterschiede bestehen. Allein in Großbritannien sind koronare Herzerkrankungen die häufigste einzelne Todesursache. Einer von fünf Männern und eine von acht Frauen sterben an den Folgen einer derartigen Erkrankung.

Die jetzt im European Heart Journal veröffentlichte Studie hat die Todesfälle zwischen 1980 und 2009 bei Männern und Frauen in vier Altersgruppen analysiert: unter 45 Jahren, 45 bis 54, 55 bis 64 und 65 Jahre und älter. Insgesamt gab es laut den Wissenschaftlern der British Heart Foundation Health Promotion Research Group der University of Oxford einen kontunuierlichen Rückgang in allen Altersgruppen. Es gab jedoch deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern.

Diabetes und Fettsucht als Probleme

Die Zunahme von Risikofaktoren wie Diabetes und Fettsucht sowie das Ansteigen der Raucher in manchen Ländern könnten in den kommenden Jahren noch Auswirkungen haben, warnen die Wissenschaftler. Laut der leitenden Wissenschaftlerin Melanie Nichols geben einige Länder Anlass zur Sorge, auch wenn die Gesamtzahlen gesunken zu sein scheinen.

"In diesen Ländern sind die Sterbezahlen in den vergangen Jahren oder Jahrzehnten in der jüngeren Bevölkerung deutlich angestiegen", unterstreicht Nichols. Zusätzlich blieben koronare Erkrankungen die führende Todesursache in Europa. In Dänemark, Malta, den Niederlanden, Schweden und Großbritannien sind die Sterbezahlen bei Männern und Frauen in den vergangenen drei Jahrzehnten am stärksten gesunken.

Autor: Quelle: pressetext.de; Stand: 26.6.2013

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