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Angst vor Stress verdoppelt Herzinfarkt-Risiko

Allein die Angst vor der negativen Auswirkung von Stress auf die Gesundheit kann ernsthaft krank machen und das Herzinfarkt-Risiko erhöhen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des französischen Inserm Medical Research Instituts. Ein verstärkte Wahrnehmung von Stress erhöht das Risiko einen Infarkt zu erleiden um fast das Doppelte. Die Forscher meinen diese Gefahr senken zu können, indem Ärzte zusätzlich auch das Stress-Empfinden der Patienten bei Konsultationen zu Stress-Behandlungen berücksichtigen. Für die Studie wurden mehr als 7.000 Zivilbeamte über eine Zeitperiode von 18 Jahren untersucht.

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Die Probanden wurden aufgefordert, ihre Meinung über die Korrelation ihres alltäglichen Stresses auf die Gesundheit zu bewerten. Auch Faktoren wie das Rauchen, Alkohol, Ernährung und Bewegung sowie die medizinische Geschichte wurden berücksichtigt. Diejenigen, die Stress als sehr oder extrem gesundheitsgefährdend einstuften, hatten ein doppelt so hohes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden als diejenigen, die Stress keine signifikante Bedeutung zusprachen.

Gedanken wirken sich aus

"Dieses Phänomen ist eine selbsterfüllenden Prophezeiung und steht in Zusammenhang mit dem sogenannten 'Nocebo-Effekt', also dem gegenteiligen negativen Effekt des 'Placebo-Effekts'", erklärt Psychologe Klaus Pötzlberger.

Gedanken haben eine Wirkung auf unseren Körper. Das Unterbewusstsein macht zudem keine Unterscheidung zwischen Realität und Illusion, was sich besonders in den Träumen erkennen lässt. "Bei Albträumen hat der Mensch beispielsweise Schweißausbrüche - bei schönen Träumen reagiert er anders", so der Fachmann. "Wenn jemand also denkt, dass sich Stress negativ auf seine Gesundheit auswirkt, erhöht er dadurch die Bereitschaft dafür", führt Pötzlberger aus.

Bei Leidensdruck: Behandlung

Eine Behandlung von Ängsten vor Stress soll Pötzlberger zufolge dann eingeleitet werden, sobald sich ein Leidensdruck des Betroffenen bemerkbar macht. Eine Selbstbehandlung, um diese Sorge loszuwerden, ist dabei nicht auszuschließen und beispielsweise über autogenes Training möglich. "Ab einem gewissen Schweregrad sollte sich der Betroffene aber professionell helfen lassen", schließt der Psychologe ab.

Autor: Quelle: pressetext.de; Stand: 01.07.2013

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