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Ohrendruck bei Flügen vermeiden

Digital Vision/Thinkstock © Digital Vision/Thinkstock

Jeder, der schon mal in einem Flieger saß, kennt es: Das unangenehme Gefühl in den Ohren beim Starten beziehungsweise beim Landen. Wie kann man dieses lästige Phänomen vermeiden?

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Mit einer Erkältung fliegen

Eine Reise im Flugzeug ist nicht immer einfach, da sie für viele Menschen mit körperlichen Beschwerden verbunden ist. Wenn man aber nicht auf mehrstündige Flüge nach Gran Canaria, in die USA oder nach Neuseeland verzichten möchte, sollte man nach dem Flug den Druckausgleich zwischen Nasenraum und Ohr wieder herstellen beziehungsweise das Entstehen von Ohrendruck von Anfang an verhindern. Das ist leichter gesagt als getan, denn wenn das Flugzeug abhebt, schnell steigt oder zur Landung sinkt, entsteht der unangenehme Druck im Innenohr oft automatisch - also ohne eigenes Verschulden. Oft schlucken Betroffene dann Luft, versuchen zu gähnen und kauen Kaugummi, um das Gefühl zu verringern. Jedoch kann es auch vorkommen, dass man an einer Erkältung oder einem Schnupfen leidet und dadurch die Nase verstopft ist. In solchen Fällen kann der Druckausgleich zwischen Nasenhöhle und Innenohr durch die sogenannte eustachische Röhre nicht stattfinden.

Methoden zum Druckausgleich

Eine einfache Möglichkeit zum Druckausgleich zwischen Nase und Ohr nach einem Flug ist das Zuhalten der Nase mit einem sanften Dagegenatmen. Wenn es dann im Ohr leicht knackt, funktioniert der Druckausgleich. Das sollte man so oft wiederholen, bis man einen leichten Druck im Ohr spürt und der Druck auf den Trommelfellen verschwindet. Ähnlich verhält es sich, wenn man die Nase zuhält und dabei schluckt. Wenn beide Methoden nicht fruchten sollten, verhindert wahrscheinlich die eustachische Röhre im Innenohr ein Luftdruckausgleich, weil sie verstopft ist. Manchmal helfen Nasentropfen dabei, die Schwellung der Nasenschleimhaut zu beruhigen. Außerdem kann man Methanol durch ein Dampfbad inhalieren. Ein Hausmittel ist eine halbierte Zwiebel, die beim Zubettgehen auf den Nachttisch gelegt wird, sodass die ätherischen Öle über Nacht den Ohrendruck beseitigen. Falls der Ohrendruck danach noch vorhanden ist, sollten Betroffene unverzüglich den Weg zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt antreten.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Damit es gar nicht erst so weit kommt, kann man dem Ohrendruck vorbeugen. Am besten verhindert man diesen bereits beim Start der Flugreise. Das starke Druckgefälle im Innenohr kann man durch das Kauen von Kaugummi, viel Schlucken und Gähnen umgehen. Zudem helfen auch oft Ohrstöpsel zum Druckausgleich, die man in der Apotheke oder beim Hörgeräteakustiker bekommt. So hat man nach dem Flug kein lästiges oder schmerzhaftes Gefühl in den Ohren.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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