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Schlechte Zähne - Wenn das Lächeln zum Problem wird

photocase.de (Jenzig71) © photocase.de (Jenzig71)

Trotz hochmoderner Fortschritte und Erkenntnisse in der heutigen Zahnmedizin leiden sehr viele Menschen unter ihren schlechten Zähnen. Karies und Parodontose führen zu stark zerstörten Zähnen oder sogar Zahnausfall. Dabei können die Ursachen für schlechte Zähne sehr vielfältig sein. Oftmals liegen die Ursachen schon weit in der Kindheit zurück, wenn zum Beispiel die ersten Erfahrungen mit einem Zahnarzt sehr schmerzhaft und traumatisch verlaufen sind. Vielleicht wurde von den Eltern auch nicht sehr auf die Zahnpflege geachtet oder die Kinder wurden an zu viel zuckerhaltige Speisen und Getränke sowie Süßigkeiten von frühester Jugend an gewöhnt. Die Folgen und die verschiedenen Zahnerkrankungen sind für die betroffenen Personen sehr schmerzhaft und unangenehm.

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Zahnerkrankungen können die Ursache für viele Folgeerkrankungen sein

Ständige Entzündungsherde im Mundraum können die Ursache für viele Folgeerkrankungen sein. Die Entzündungen und Zahnerkrankungen können durch verschiedene Bakterien in der Mundflora verursacht werden. Um diese Bakterien zu bekämpfen, ist das Immunsystem des gesamten Körpers in einer ständigen Abwehrreaktion. Auf Dauer kann das Immunsystem geschwächt werden und auch andere Erkrankungen können den Körper schwächen. Im schlimmsten Fall kann der jahrelange bakterielle Befall der Zähne sogar das Herz- und Kreislaufsystem angreifen. Die schädlichen Keime können in den Blutkreislauf gelangen und verschiedene organische Entzündungen wie zum Beispiel am Herzen verursachen. Fehlende Zähne oder eine Fehlstellung können Auswirkungen auf die gesamte Kiefermuskulatur haben. Das kann zu Kopfschmerzen oder Verspannungen führen. Neuere Untersuchungen haben herausgefunden, das diese Fehlstellungen des Kiefers auch zu Problemen in der Rückenmuskulatur führen können und Rückenschmerzen auf fehlende Zähne zurückgeführt werden können. Der Mensch ist eine Einheit und ein körperliches Problem lässt sich nicht so ohne Weiteres vom restlichen Körper isolieren. Aus diesem Grund können schlechte Zähne, wie z. B. Zahnkaries, der Auslöser für viele andere körperliche Probleme sein.

Schlechte Zähne können zu zwischenmenschlicher Unsicherheit und Isolation führen

Menschen mit schlechten Zähnen schämen sich oftmals für diesen Zustand. Sie empfinden eine Scham gegenüber einem Zahnarzt und vor ihren Mitmenschen. In vielen Fällen werden Situationen vermieden, in denen offen miteinander gesprochen oder gelacht werden könnte. Beim Sprechen wird versucht, die Zähne durch entsprechende Kopfhaltungen zu verbergen. Leises Sprechen und angewöhntes "Nuscheln" können die Folgen sein. Zu der Angst vor Schmerzen kommt die Scham dazu und verhindert oftmals lange Zeit den Gang zum Zahnarzt. In der heutigen Gesellschaft gelten Menschen als attraktiv, die eine "gesunde" Erscheinung haben. Schöne Zähne sorgen für Ausstrahlung und Anziehungskraft. Schlechte Zähne sprechen dagegen sehr offensichtlich für eine "ungesunde" Lebensweise und gelten als sehr unattraktiv. Menschen mit schlechten Zähnen entwickeln mit der Zeit, umso länger der Zustand anhält, große Unsicherheiten gegenüber ihren Mitmenschen. Dies kann zu schwerwiegenden psychischen Schwierigkeiten führen. Das Vermeiden von unangenehmen Situationen kann letztendlich zur Isolation führen.

Wichtig ist der erste Schritt zum Zahnarzt - dann wird alles gut

Der wichtigste Schritt für Menschen mit schlechten Zähnen ist es, sich Hilfe zu suchen und letztendlich einen Zahnarzt aufzusuchen. Viele Zahnärzte sind besonders auf Angstpatienten spezialisiert und kennen die mit dieser Angst und Scham verbundenen Probleme sehr gut. Ist man erstmal über seinen Schatten gesprugen, wird der Patient die Erfahrung machen, dass der Zahnarzt nur das Ziel hat, seinem Patienten zu helfen und die Zahnprobleme in einer schrittweisen Prozedur behandeln wird. Die moderne Zahnmedizin bietet viele Möglichkeiten die Behandlung so schmerzfrei wie möglich zu gestalten, wie zum Beispiel durch die Behandlung unter einer Narkose oder Sedierung durch Lachgas und anderes. Bei sehr schwerwiegenden Fällen kann eine Zahnbehandlung auch mit der Hilfe von Hypnose oder Psychotherapie erfolgen.

Autor: Wissen Gesundheit Redaktion

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