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Millionen britischer Kinder übergewichtig

photocase.de (lakruso) © photocase.de (lakruso)

Forscher der Oxford University haben in einer Studie herausgefunden, dass Millionen britischer Kinder Gefahr laufen, einen Herzinfarkt zu bekommen. Die Kinder würden zu wenig Gemüse essen und zu viel TV sehen. Damit könnte die Generation früher sterben als ihre Eltern.

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Fünf Minuten gehen als Problem

Laut der Untersuchung essen bis zu 80 Prozent der fünf- bis 15-jährigen britischen Kinder weniger als fünf mal am Tag Obst oder Gemüse. Die Hälfte nimmt täglich Softdrinks, Schokolade und andere Süßigkeiten zu sich. "Die Zahlen sind eine Warnung: Viele unserer Kinder laufen Gefahr, eine schwere Herzerkrankung zu entwickeln, falls sie ihre schlechten Ernährungsgewohnheiten beibehalten", beklagt Simon Gillespie von der British Heart Foundation.

Zusammen mit der schlechten Ernährung beeinflusst ein niedriges Maß an Bewegung den Gesundheitszustand. Die Forscher rufen zu einer Rückkehr zu traditionellen Outdoor-Aktivitäten auf. Sie fanden heraus, dass ein Viertel der Zwei- bis 15-Jährigen an Samstagen und Sonntagen mindestens sechs Stunden inaktiv verbringt. Im Erwachsenenalter scheinen sich die schlechten Angewohnheiten zu manifestieren: Einer von zehn Briten kann nicht fünf Minuten am Stück gehen.

Einem Sportverein anzugehören, scheint ein Weg zu sein, diesem Schicksal zu entgehen: "Wer in einen Verein geht, betreibt Prophylaxe gegen Übergewicht", weiß Michael Schirp, Funktionär des Deutschen Olympischen Sportbundes. "Die Mitgliederzahl hat sich in den vergangenen Jahren nach oben entwickelt", freut sich Schirp.

Autor: Quelle: pressetext.de; Stand: 13.8.2013

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