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Tipps zur Verwendung von Kontaktlinsen

photocase.de (Freygeist) © photocase.de (Freygeist)

Für viele Menschen sind Kontaktlinsen grundsätzlich eine willkommene Alternative zur Brille: Das Tragen ist im Vergleich zum Brillengestell bequemer und weniger hinderlich, außerdem stören sich Brillenträger oft an der Optik der Sehhilfe. Doch der Umgang mit Kontaktlinsen will gelernt sein: Besonders das Einsetzen kostet anfangs Überwindung, weil der Mensch sein empfindliches Auge bei Berührung schon aus Reflex schließt, um es zu schützen. Mit einiger Übung kann dieser Reflex zwar überwunden werden - einige Tipps und Tricks zum richtigen Umgang mit Kontaktlinsen sind dennoch hilfreich.

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Einsetzen kostet zunächst Überwindung

Selbstverständlich sollte sein, dass die Kontaktlinsen nur mit gewaschenen, sauberen Händen berührt werden. Eventuelle Seifenreste an den Fingern können im Auge genauso unangenehm sein wie Fussel - deshalb sollte zum Abtrocknen nur ein fusselfreies Handtuch verwendet werden.

Fehlt für das Einsetzen noch etwas Übung, sollten Sie sich dafür am besten an einen Tisch setzen. Das hat den Vorteil, dass die Linse nicht so einfach auf den Boden fallen kann, wenn die ersten Versuche des Einsetzens misslingen sollten. Vor dem Einsetzen muss die Kontaktlinse auf Sauberkeit überprüft werden. Außerdem dürfen weiche Kontaktlinsen nicht umgestülpt sein - was für Neulinge nicht immer einfach zu erkennen ist. Im Zweifel sollten Sie die Kontaktlinse ein weiteres Mal umstülpen; im Vergleich ist die korrekte Ausrichtung zweifelsfrei erkennbar.

Beim Einsetzen sollte der trockene Zeigefinger benutzt werden. Mit Daumen und Mittelfinger der anderen Hand halten Sie das Auge geöffnet. Das andere Auge sollte nicht geschlossen werden, damit Sie das Einsetzen weiterhin beobachten können. War das Einsetzen erfolgreich, sollten Sie das Auge noch einige Sekunden geöffnet halten, damit die Kontaktlinse sich an die Hornhaut anschmiegen kann - ansonsten kann Sie beim Schließen der Augenlider wieder herausspringen.

Auf Youtube.de tummeln sich dafür zudem bereits zahlreiche How-to-Videos, z.B. http://www.youtube.com/watch?v=LGJPxSpEzak.

Harte Kontaktlinsen haben oft Nachteile beim Tragekomfort

Neben den weitverbreiteten, weichen Kontaktlinsen sind auch formstabile Kontaktlinsen erhältlich. Prinzipiell unterscheidet sich das Einsetzen zwischen beiden Typen nicht, formstabile Kontaktlinsen müssen allerdings nicht auf das Umklappen kontrolliert werden. Dafür leidet der Tragekomfort häufig etwas, weil sie diese Linsen weniger gut auf die Krümmung der Hornhaut einstellen können.

Pflege der Kontaktlinsen: Kombilösungen ermöglichen Reinigung und Lagerung

Um Kontaktlinsen zu pflegen, sind heute sogenannte Kombilösungen (unter anderem von Menicon) weit verbreitet. Mit einer solchen Lösung werden die Kontaktlinsen zunächst abgespült; über Nacht können Sie im Aufbewahrungsbehälter in der Lösung verbleiben. Der Vorteil: Weil auch Konservierungsstoffe in der Lösung enthalten sind, ist auch eine längere Lagerung möglich. Damit Ablagerungen entfernt werden, sollte einmal wöchentlich eine Proteinentfernung durchgeführt werden. Dafür wird statt der üblichen Lösung ein spezieller Proteinentferner benötigt, der im Fachhandel erhältlich ist. Doch auch beim Tragen von Kontaktlinsen treten manchmal Schwierigkeiten auf: Trockene Luft von Heizungen und Klimaanlagen sorgt für einen reduzierten Tränenfilm - kurzfristig schaffen hierfür Benetzungslösungen Abhilfe. Beim Fahrradfahren kann im Sommer eine Sonnenbrille vor Zugluft schützen.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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