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Vogelgrippe: Enten als Ausgangspunkt identifiziert

Enten waren der Schmelztiegel der Viren, die in China zum Auftreten einer neuen Vogelgrippe geführt hat. Zu diesem Ergebnis kommt das Shantou University Medical College. Die Wissenschaftler erforschten die Evolution des Virus. Enten steckten sich bei Zugvögeln an und gaben die Viren an Hühner weiter.

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133 Erkrankte, 43 Todesfälle

Die in Nature veröffentlichte Untersuchung geht davon aus, dass Menschen wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt mit H7N9 infiziert wurden. Sie kamen auf Märkten mit lebendem Geflügel in Kontakt. Bisher sind britischen Medienberichten zufolge bereits 133 Menschen an dieser Vogelgrippe erkrankt, 43 Patienten starben an den Folgen.

Die Experten versuchten den Ursprung der Virenverbreitung auszumachen. Sie entnahmen von 1.341 Hühnern, Enten, Gänsen, Tauben, Rebhühnern und Wachteln Proben sowie auch von den Ausscheidungen der Tiere und Wasserproben von den Geflügelmärkten. Durch den Vergleich der Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den genetischen Codes der Grippeviren in jedem der Tiere, wird nachvollziehbar, wie sich das Virus entwickelt und ausgebreitet hat.

Überwachung der Märkte wichtig

In China ist es seit strengen Kontrollen der Geflügelmärkte nur noch zu wenigen Erkrankungen gekommen. Die Autoren der Studie betonen, dass für die Kontrolle von H7N9 und verwandten Viren die Überwachung dieser Märkte überdacht werden muss. Die Analyse hat mit H7N7 einen ähnlichen Vogelgrippevirus identifiziert, der in der Lage zu sein scheint, Säugetiere anzustecken. Die Forscher gehen auch davon aus, dass dieses Virus eine über den derzeitigen Ausbruch hinausgehende Bedrohung darstellt.

Autor: Quelle: pressetext.de; Stand: 22.8.2013

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