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Lungenleiden verursachen jeden zehnten Todesfall

Wikimedia (AndreasHeinemann) © Wikimedia (AndreasHeinemann)

Lungenerkrankungen sind für einen von zehn Todesfällen in Europa verantwortlich. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der European Respiratory Society gekommen. Die Sterbezahlen bei Lungenkrebs und COPD werden in den nächsten 20 Jahren aufgrund der Rauchgewohnheiten der Vergangenheit ansteigen. Laut der British Lung Foundation stirbt in Großbritannien einer von vier Menschen an den Folgen einer Lungenerkrankung. Augenmerk liegt daher auf Prävention, Behandlung und Forschungsfinanzierung.

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COPD, Lungenkrebs, TBC und Co

Die im European Lung White Book gesammelten Daten stammen von der WHO und dem European Centre for Disease Prevention and Control. Es zeigte sich, dass im europäischen Bereich der WHO, der sich vom Atlantik bis Zentralasien erstreckt, vier der häufigsten Lungenerkrankungen für einen von zehn Todesfällen verantwortlich sind. Bei diesen Krankheiten handelt es sich um Infekte der unteren Atemwege inklusive Lungenentzündung, COPD, Lungenkrebs und Tuberkulose.

Laut dem European Lung White Book verursachen diese Krankheiten in der EU einen von acht Todesfällen. Die Zahlen sind nur in Belgien mit 117 Todesfällen auf 100.000 Einwohner, Dänemark, Ungarn und Irland höher als in Großbritannien mit 112 Todesfällen auf 100.000 Einwohner. Finnland und Schweden verfügen über die geringste Sterblichkeit mit Werten von 53,7 und 55,7. Laut der Studie ist die Sterblichkeit bei diesen Krankheiten in Großbritannien und Irland am höchsten.

Blauer Dunst als großer Kostentreiber

Der Erhebung zufolge ist die Hälfte der gesamten sozio-ökonomischen Kosten bei Atemwegserkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen. Rauchen wird von Wissenschaftlern als die größte Gesundheitsgefährdung in Europa bezeichnet. Es ist die häufigste verhinderbare Ursache für Krankheiten wie Lungenkrebs, COPD und koronare Herzerkrankungen. Die Anzahl der Raucher ist in vielen Ländern mit hohen Sterbezahlen wie Dänemark und Großbritannien seit den 1970er-Jahren deutlich zurückgegangen. Die Langzeitfolgen hielten jedoch die Anzahl der Erkrankungen an Lungenkrebs und COPD auf einem konstant hohen Niveau.

Nach der Analyse der Daten der Einlieferungen in Krankenhäuser innerhalb der EU zeigten sich deutliche Abweichungen bei den Daten, die den Mustern der Mortalität nicht entsprachen. Verantwortlich dafür dürften nationale Unterschiede in der Qualität der ambulanten Pflege sein, die in manchen Fällen auch eine Einweisung in Krankenhäuser überflüssig machen könnten. Francesco Blasi von der European Respiratory Society kommt zu dem Schluss, dass Prävention und Behandlung von Lungenerkrankungen verbessert werden müssen, um ihre Auswirkungen auf die Lebenserwartung, die Lebensqualität und die Kostenbelastung in Europa und weltweit zu optimieren.

Autor: Quelle: pressetext.de; Stand: 9.9.2013

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