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Bildschirmarbeit: die passende Brille für die Arbeit am PC

sikapaulus / pixelio.de © sikapaulus / pixelio.de

Das Auge besitzt ein paar ganz besondere Muskeln, die es uns ermöglich zwischen Nah- und Fernsehen zu wechseln. Leider nimmt die Elastizität der Linse und der sie steuernden Muskeln im Laufe der Zeit ab, was dazu führt, dass die Sehkraft im Nahbereich schwächelt. Wer vorher schon Sehhilfen für die Fernsicht benötigte, ist nun mit zwei sehr konträren Sehschwächen konfrontiert.

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Das Problem ist nicht neu. Beinahe jeder erinnert sich an die Brillen der Großeltern, die nicht nur Gläser so dick wie Flaschenböden hatten, diese waren auch in zwei oder drei Zonen unterteilt, die sich klar voneinander abgrenzten: bi- oder trifokale Gläser.

Die Gleitsichtbrille: nur bedingte Eignung für die PC-Arbeit

Gleitsichtgläser sind quasi die elegantere Variante der multifokalen Gläser. Die verschiedenen Sehbereiche einer Gleitsichtbrille gehen fließend und nicht eindeutig sichtbar ineinander über. Je nach Machart und Qualität kann eine Gleitsichtbrille bis zu 1.000 Euro kosten. Seit dem 1. Januar 2014 beteiligt sich die gesetzliche Krankenkasse auch nicht mehr an den Kosten für Sehhilfen, nur noch in besonders krassen Fällen.

Probleme bereitet die Gleitsichtbrille bei der Bildschirmarbeit im Büro, wenn der Monitor zu groß ist. Des einen Arbeitnehmers Freud ist eben des Anderen Leid. Um bei den inzwischen üblichen Monitoren die Schrift erkennen zu können, müssen Träger einer Gleitsichtbrille ihren Kopf in den Nacken stecken und sich gleichzeitig vorbeugen. Nur dann können sie die Schrift durch den unteren, dem nahen Sehen gewidmeten, Brillenteil lesen. Experten empfehlen daher, kleinere Monitore zu wählen. Hierdurch wird der mittlere Sehbereich besser ausgenutzt und die Körperhaltung verbessert sich.

Auch bei einer Lesebrille nehmen Träger im Übrigen „die Kopf in den Nacken unter gleichzeitigem nach Vorne beugen“ - Haltung ein. Allerdings müssen Lesebrillennutzer mit der Nasenspitze noch dichter an den Monitor „kriechen“, um scharf sehen zu können.

Die Bildschirmbrille: Spezialist bei der Arbeit am PC

Im Gegensatz zu einer Gleitsichtbrille, hat die Bildschirmbrille einen breiteren mittleren Sehbereich. Sie ist optimal an das Blickfeld Bildschirm-Tastatur angepasst. Wurde sie vom Augenarzt verordnet, ist sie notwendig und die sonst getragene Brille reicht nicht aus, so muss sie sogar vom Arbeitgeber als Schutzausrüstung bei der Bildschirmarbeit bezahlt werden. Wer zahlt, ist in diesem Fall jedoch der Eigentümer, sodass eine private Nutzung der Brille vom Willen des Arbeitgebers abhängig ist.

Da die Bildschirmbrille jedoch nicht für die Korrektur des Fernsehens beziehungsweise für das Lesen geeignet ist, ist eine Gleitsichtbrille unverzichtbar.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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