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Todesrisiko durch Herzinfarkt nach Bundesländern

aboutpixel.de (melodia / Hanna B) © aboutpixel.de (melodia / Hanna B)

Laut dem 25. Herzbericht der Deutschen Herzstiftung ist das Sterberisiko nach einem Herzinfarkt in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Beim Vergleich der Länderdaten auf die Sterbequote durch Herzinfarkt im Jahr 2011 stellte man fest, dass das Sterberisiko im Osten Deutschlands, mit Ausnahme von Berlin, doppelt so hoch ist wie im Westen. So sterben Menschen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg viel häufiger an einem Infarkt als Betroffene in Schleswig-Holstein, Hessen, Bayern oder Baden-Württemberg.

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Erkennbare Abnahme der Sterbequote

Den Zahlen zufolge war im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um rund 4000 Fälle von akutem Herzinfarkt zu verzeichnen. Die Zahl der Betroffenen, die einem Infarkt zum Opfer fielen, betrug im erfassten Jahr 52.113 Menschen, wobei 28.621 Männer und 23.492 Frauen waren. Mit 104 Todesfällen auf 100.000 Einwohner war Sachsen-Anhalt das Bundesland, welches die meisten Todesfälle aufgrund eines Herzinfarkts aufwies. Hamburg, Schleswig-Holstein und Hessen hingegen haben die niedrigste Sterbequote aller Bundesländer. Die Zahl der Betroffenen liegt hier bei 51 und 52 Menschen pro 100.000 Einwohner. Betrachtet man jedoch die Zahlen der letzten zehn Jahre, ist eine tendenzielle Abnahme der Sterbequote zu erkennen. Denn aufgrund des medizinischen Fortschritts überleben heutzutage mehr Menschen einen Herzinfarkt, ohne bleibende Schäden davon zu tragen als noch vor zehn Jahren. Zwischen den Jahren 2000 und 2010 sank die Zahl der Betroffenen, die an einem Herzinfarkt verstarben, nämlich bundesweit bei Männern um 15,8 Prozent und bei Frauen um 18,4 Prozent. Experten gehen davon aus, dass durch die richtige Vorbeugung und durch weiter entwickelte Behandlungsmethoden das Sterberisiko und auch das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden in Deutschland weiter abnehmen wird.

Wie kann man das Risiko eines Herzinfarktes minimieren?

Bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht erhöhtes Risiko eines Herzinfarktes. Für eine Minimierung dieses Risikos spielen viele Faktoren eine entscheidende Rolle, darunter die Reduzierung der Gesamtfett- und der Cholesterinzufuhr, der Verzicht auf Zigaretten und die Aufnahme hochwertiger Pflanzenfette und -öle sowie von in Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren. Außerdem steigert regelmäßiger Sport nicht nur das körperliche und seelische Wohlbefinden, sondern sinkt ebenfalls das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden und minimiert folglich auch das Risiko eines Herzinfarktes. Überaus leicht durchzuführen sind Übungen, die fit halten und die Ausdauer trainieren, auf einem Ergometer. Solche Geräte sind mittlerweile auch online in verschiedenen Preisklassen erhältlich und werden von vielen Fitnessseiten als das effektivste Fitnessgerät für die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen angesehen. Neben dem täglichen Sport ist auch eine herzgesunde Ernährung sehr wichtig. Besonders Obst, Gemüse und Fisch fördern den Herzkreislauf, da sie viele wertvolle Substanzen besitzen, die die Zellen und Blutgefäße vor Ablagerungen von gesättigten Fettsäuren schützen.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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