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Schweinegrippe: H1N1-Virus dominiert Nordamerika

Die Schweinegrippe, die vor mittlerweile fünf Jahren weltweit mehr als 18.000 Todesopfer gefordert hat, sorgt für neuerliche Schlagzeilen. Hintergrund der aktuellen Aufregung ist eine statistische Auswertung des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in Atlanta, derzufolge der Grippeerreger H1N1 in der diesjährigen Influenzasaison für die meisten Erkrankungsfälle auf dem Gebiet Nordamerikas verantwortlich gemacht werden kann.

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Gute Impfstoffe

In mehr als 60 Prozent der Fälle konnte der Virus per Laboranalyse positiv nachgewiesen werden. Angesichts dieser Zahlen erinnern die Ärzte in den USA noch einmal an die möglichen Therapiestrategien im Umgang mit H1N1-infizierten Patienten und raten zu einer vorbeugenden Impfung.

"Die Zahl der Krankenhausaufenthalte und Todesfälle in Folge von Grippeerkrankungen bei Erwachsenen jüngeren und mittleren Alters ist eine traurige und schwierige Mahnung für uns, die zeigt, dass Grippe für alle ein ernstes Problem sein kann, nicht nur für ganz junge und ganz alte Menschen", stellt CDC-Director Tom Frieden fest.

Angesichts der gegenwärtigen Statistiken und Entwicklungen rät der Experte zu einer entsprechenden Vorsorgeimpfung. "Es gibt aber auch gute Nachrichten: Der diesjährige Impfstoff macht seinen Job sehr gut und schützt Menschen aller Altersgruppen", so Frieden.

18- bis 64-Jährige betroffen

Wie das CDC in seinem Bericht festhält, hat die traditionelle Welle an Grippeinfektionen in diesem Jahr besonders hart in der Altersgruppe der 18- bis 64-Jährigen zugeschlagen. Rund 61 Prozent der entsprechenden Krankenhausaufenthalte dieser Saison betrafen Personen dieser Gruppe. Dies liegt in etwa auf dem Niveau des Vergleichswertes zu Pandemiezeiten.

Im Vergleich mit den erfassten Erkrankungen der vergangenen drei Jahre fällt der Wert aber beinahe doppelt so hoch aus. In den vergangenen drei Wintern waren es nämlich vor allem ältere Menschen über 65, die an Grippe - in dem Fall allerdings H3N2 - erkrankten. In diesem Jahr war lediglich ein Drittel dieser Altersgruppe mit Influenza infiziert worden.

Eine ähnliche Tendenz zeigt sich auch bei den registrierten Todesfällen. Auch hier machen Menschen zwischen 25 und 64 Jahren mit knapp 60 Prozent den weitaus größten Teil der Opfer aus, die nach einer Influenzainfektion ums Leben gekommen sind. In den Jahren 2010, 2011 und 2012 lagen die entsprechenden Vergleichswerte noch jeweils bei 18, 30 und 47 Prozent.

Nur noch einige wenige Wochen

"Unsere Daten legen die Vermutung nahe, dass die diesjährige Grippewelle sehr wahrscheinlich noch einige Wochen lang andauern wird", heißt es im CDC-Papier. Besonders gefährdet seien derzeit noch solche Regionen und Bundesstaaten, in denen die Influenza-Aktivität während dieser Saison erst relativ spät eingesetzt hat.

"Einige Staaten, wo eine Zunahme der Erkrankungen schon früh erkannt worden ist, verzeichnen gegenwärtig wieder einen Rückgang", so die Behörde. Auch in Deutschland ist der H1N1-Erreger seit der Pandemie von 2009 während der saisonalen Influenzawelle immer wieder nachweisbar.

Autor: Quelle: pressetext.de; Stand: 27.02.2014

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