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Gesund bleiben am Arbeitsplatz

aboutpixel.de (goenz) © aboutpixel.de (goenz)

Eine Studie der Bundespsychotherapeutenkammer aus dem Jahr 2012 belegt einen Anstieg der betrieblichen Fehltage aufgrund von Burn out-Symptomen um 1.400 Prozent gegenüber dem Jahr 2004. Unzählige Artikel in Zeitungen und Zeitschriften widmen sich der Stressbewältigung am Arbeitsplatz, Bücher und Kurse zu diesem Thema haben Hochkonjunktur.

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Die Arbeitswelt hat sich mit der modernen Informationstechnologie entwickelt. Selbst Handwerksbetriebe kommen nicht mehr ohne elektronische Datenverarbeitung aus. Immer mehr Arbeitsstunden werden in meist ungesunder Haltung vor dem Bildschirm verbracht, während immer weniger Zeit für ausgleichende Bewegung zur Verfügung steht. Rückenschmerzen sind der häufigste Grund für akute Krankmeldungen (mehr zur Volkskrankheit Rückenschmerzen hier: ). Ein langfristiges Risiko dieser gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz sind Burn out-Symptome.

Stressbewältigung am Arbeitsplatz – unabdingbar, um gesund zu bleiben

Kunden wollen moderne Informationswege nutzen, und Firmen müssen sich angesichts stets wachsender Konkurrenz auf die Nachfrage einstellen. Auf den Angestellten von heute stürzen die Informationen aus allen Richtungen ein: Kostenfreie Service-Nummern erhöhen die Zahl der Anrufe, das E-Mail-Programm blendet jede neu eingehende Nachricht ein, und die Bürosoftware wirft regelmäßig Unklarheiten aus, die bitte taggleich zu bearbeiten sind, wie das letzte Rundschreiben der Geschäftsführung es statuiert hat.
Bereits manch Mittvierziger fragt sich: Wie lange halte ich in meinem Job durch?
Derweil verlängert sich die Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre. Nur wer 45 Beitragsjahre geleistet hat, soll nach neuestem Stand abschlagsfrei in Rente gehen können, doch wer hat das schon? Wie soll die Rente finanziert werden, bei steigender Lebenserwartung? Im Jahre 2025 wird ein Drittel der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein. Mehr zur Altersstatistik hier.

Burn-out-Symptome nicht verdrängen

Schon bei jungen Leuten machen sich die Belastungen der modernen Arbeitswelt bemerkbar. Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafstörungen, häufige Infekte: Alltagsleiden oder erste Burn-out-Symptome?
Burn-out ist das Schreckgespenst der modernen Arbeitswelt. Ein Begriff, der nicht im offiziellen Diagnosen-Katalog enthalten ist und alles von nervöser Erschöpfung bis hin zu schwerer Depression bedeuten kann.
An guten Ratschlägen zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz fehlt es nicht. Achtsamkeits- oder Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Bewegungsprogramm – sich zwischen den ganzen Hilfsangeboten zurechtzufinden ist eine Aufgabe für sich. Und wo nimmt die unter Doppelbelastung stehende, alleinerziehende Mutter die Zeit für einen Achtsamkeitskurs her? Ohnehin kann das beste Bewegungs- und Entspannungsprogramm nichts an den Umständen ändern.
Und genau diese Erkenntnis ist wesentlich, um in der heutigen Arbeitswelt körperlich und mental gesund zu bleiben. Die äußeren Bedingungen kann der Einzelne nicht ändern – wohl aber seine eigene Art und Weise, mit diesen umzugehen.

Gesund bleiben am Arbeitsplatz – mit Organisation und Kommunikation

Dabei sind es oft sind es oft die einfachsten Dinge, die Druck aus dem Kessel nehmen und zu mehr Gesundheit im Büro führen. (siehe mehr dazu hier).
Wer Ordnung auf dem Schreibtisch hält, verschwendet keine Zeit mit Suchen. Arbeiten in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit zu erledigen, vermeidet Nachfragen und Beschwerden. Schwierige Aufgaben lassen sich am besten in der Zeit des persönlichen Leistungs-Hochs oder in der ruhigen halben Stunde vor Beginn der Geschäftszeit bewältigen. Wer bestimmte Zeiten reserviert, um E-Mails zu checken oder Anrufe zu tätigen, reduziert Unterbrechungen seiner Arbeit.
Neben der Organisation ist die Kommunikation der zweite wichtige Pfeiler. Wenn private Kümmernisse drücken oder die Motivation auf einem Tiefpunkt ist, kann das Gespräch mit einer Kollegin (das auch nach Dienstschluss bei einer Latte Macchiato stattfinden darf) bereits Erleichterung bringen.
Bei gravierenden Problemen sollte niemand den Gang zum Chef oder zum Vorgesetzten scheuen. Jeder Arbeitgeber hat ein ureigenes Interesse daran, dass seine Beschäftigten gesund bleiben. Er wird lieber mehr Zeit für die Zusatzaufgabe einräumen oder sich eine konstruktiv vorgebrachte Beschwerde anhören, als die nächste Krankmeldung wegen Burn-out-Symptomen in Empfang zu nehmen.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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