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Verliebtsein: Was passiert im Körper?

lassedesignen - Fotolia.com © lassedesignen - Fotolia.com

Schmetterlinge im Bauch, wenig Appetit, das Herz klopft bis zum Hals: Wer verliebt ist, durchlebt nicht nur einen seelischen Ausnahmezustand. Auch der Körper läuft in dieser Zeit auf Hochtouren.

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Verliebtsein ist wundervoll: Fast jeder kennt das Gefühl, wenn er den Mann bzw. die Frau seiner Träume erblickt. Glückshormone werden ausgeschüttet, man schwebt im siebten Himmel. Wie eine Studie auf Beraterteam.info zeigt, hat die Mehrheit der Deutschen gute Laune, wenn sie frisch verliebt ist. Über die Hälfte der Befragten ist stets nervös, wenn man auf den Geliebten trifft. Warum ist das so? Was macht das Verliebtsein mit dem Körper?

Liebe ist Kopfsache

Liebe ist vor allem eine Kopfsache: Das Gefühl des Verliebtseins wird nicht vom Herzen, sondern vom Gehirn gesteuert. Wird in Computertomografien einer liebender Testperson das Foto des Partners gezeigt, leuchten vier Areale auf. Die Liebe beflügelt das Belohnungszentrum und hemmt gleichzeitig die Areale, die mit Flucht und Angst in Verbindung stehen. Bei Verliebten sind die gleichen Hirnregionen wie bei Suchtkranken aktiv. Der Partner wird zum Suchtobjekt. Und das sichert das Überleben der Menschheit.

Die Treibstoffe der Liebe sind Hormone und Botenstoffe. Diese verknüpfen im Gehirn den Anblick und den Geruch des geliebten Menschen mit Glücksgefühlen. Dabei verändern sich nicht nur einzelne Hormone. Neben Schilddrüsen-, Stress- und Geschlechtshormonen, werden das Kuschelhormon Oxytocin sowie Adrenalin und Vasopressin ausgeschüttet. Ärzte vergleichen den Zustand des Verliebtseins mit einer positiven Stressreaktion. Der Botenstoff Dopamin aktiviert wie bei Süchtigen die Liebeszentren im Gehirn. Dagegen sinkt Serotonin auf ähnliche Werte wie bei Zwangskranken.

Schweißnasse Hände, rote Haut

Verliebtsein hat zudem Konsequenzen für den Magen. Der Bauch reagiert sehr stark auf Empfindungen. Positive Gefühle rufen zum Beispiel ein Kribbeln im Magen-Darm-Trakt hervor. Daher kommt das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch. Auch die Haut von Verliebten zeigt Veränderungen. Wenn man seinen Traumpartner sieht, wird das Bild an das Gehirn weitergeleitet und verarbeitet. Danach schickt das Gehirn Signale an die Blutgefäße im Gesicht. Die Muskeln dort erschlaffen. Das Blutgefäß erweitert sich und es fließt mehr Blut hindurch. Dann erröten Gesicht bzw. Hals oder Brust. Das Gehirn schickt außerdem Signale an die Schweißdrüsen. Die Folge: Schweißnasse Hände und Achseln.

Ein verliebtes Pärchen erkennt man oft daran, dass alle Sinnesorgane den anderen fokussieren. Die Augen sind auf den Traumpartner gerichtet. Die Pupillen sind dabei geweitet, um so viele Daten wie möglich hereinzulassen. Die Ohren sind auf die Signale des anderen gerichtet. Außerdem neigt der Verliebte den Kopf Richtung Partner, um diesen besser riechen zu können. Der Geruchssinn spielt bei Verliebten eine große Rolle.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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