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Autsch! Das juckt und brennt – Gefahren der Sonneneinstrahlung

pixelio.de (Oliver Haja) © pixelio.de (Oliver Haja)

Das Wasser ist kristallblau, der Sand glitzert, die Sonne ist traumhaft warm. Sie sind endlich im Urlaub angekommen!  Aber passen Sie auf: Die Sonne ist zwar einladend, kann Ihnen jedoch durch Lippenherpes und Sonnenbrand auch unangenehme Schmerzen zufügen. Wie Sie dies umgehen und im Notfall behandeln können, erfahren Sie im Folgenden.

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Es kribbelt: Lippenherpes

Es juckt, es schmerzt, es ist ansteckend, und die kleinen Bläschen auf der Lippe sehen auch nicht sonderlich attraktiv aus – die Rede ist vom Lippenherpes (Herpes Iabialis). Die Bläschen sind das Ergebnis einer Infektion mit Viren aus der Herpes-Familie; bis zu 90 Prozent der Erwachsenen tragen die Antikörper im Blut, sind also mit dem Virus bereits in Kontakt gekommen. Eine Infizierung mit dem Herpes-Virus geschieht meist über das Küssen oder über die gemeinsame Benutzung von Geschirr und Handtüchern mit einer erkrankten Person.

Besonders im Urlaub treten die auch als Fieberblasen oder Fieberbläschen bekannten Symptome im Bereich von Lippen, Nase oder auch im Mund auf. Dies liegt vor allem an der intensiven UV-Strahlung, sie ist als Auslöser von Herpes bekannt. Im sonnigen Süden oder auch im hohen Gebirge kann die Sonne so stark sein, dass sie die Immunabwehr schwer belastet und so zu Lippenbläschen führt.

Die Behandlung von Lippenherpes erfolgt durch die Anwendung von Cremes mit Zinksulfat; als Hausmittel kann mit Heilerde behandelt werden, sie trocknet die Bläschen aus. Mehr zur Hilfe bei Lippenherpes erfahren Sie zum Beispiel auch auf der Seite von Labello.

Eigentlich keine Verbrennung: der Sonnenbrand

Einmal nicht richtig aufgepasst und schon ist es passiert: Der Rücken, die Schultern und das Gesicht sind rot und schmerzen – Sie haben einen Sonnenbrand. Das sollten Sie jedoch unbedingt vermeiden. Die UV-Strahlen der Sonne fördern Altersflecken, lassen die Haut schneller altern und erhöhen das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Es gibt UV-A-, -B- und -C-Strahlen. Vor allem die energiereichen UV-B-Strahlen sind gefährlich: Sie treffen auf die oberste Hautschicht, die Zellen lösen Entzündungsbotschaften aus, und Ihre Haut wird rot und schmerzt.

Aus diesem Grund sollten Sie sich im Urlaub unbedingt vor zu intensiver Sonneneinstrahlung schützen. Besonders die Mittagssonne ist gefährlich, da die Sonne nun am höchsten steht und die meiste Kraft hat. Cremen Sie sich immer ausreichend mit Sonnenmilch ein, setzen Sie einen Hut auf, legen Sie sich unter einen Sonnenschirm und gehen Sie aus der Sonne, sobald Sie die ersten Anzeichen – Spannungsgefühl und Rötung – eines Sonnenbrands erkennen.

Ist es trotz Vorsichtsmaßnahmen zu einem Sonnenbrand gekommen, sollten Sie schnell cremen und kühlen. Besonders gut helfen kortisonhaltige Lotionen – diese sind allerdings verschreibungspflichtig. Kühlen Sie Ihre Haut, trinken Sie ausreichend und helfen Sie sich zum Beispiel mit einem „Quarkumschlag“.

Genießen Sie die Sonne – mit Vorsicht

Im Urlaub möchten Sie die Sonne auf der Haut spüren, am Strand liegen und gutes Essen genießen – und das ist auch richtig so. Trotzdem sollten Sie ein paar Vorsichtsmaßnahmen einhalten: Cremen Sie sich beim Sonnenbad ein, meiden Sie die pralle Mittagssonne und setzen Sie sich einen Sonnenhut auf. Denn kommt es neben Lippenherpes und Sonnenbrand auch zu einem Sonnenstich, so kann dies richtig gefährlich werden.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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