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Die passende Wohnung zum Altwerden

Jupiterimages / Polka Do / Thinkstock © Jupiterimages / Polka Do / Thinkstock

Deutschland befindet sich im demografischen Wandel, die Menschen werden immer älter. Mit der steigenden Anzahl an Rentnern wird auch den jüngeren Mitbürgern immer weiter ins Bewusstsein gerückt, dass ganz alltägliche Situationen im Haushalt für Senioren unüberwindbare Hürden darstellen. Einziger Ausweg ist oft ein Umzug.

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In den meisten Fällen ist es gerade für die Rentner eine harte Entscheidung, zu der sie sich erst nach einer langen Phase des Ignorierens der offensichtlichen Probleme bekennen. Denn obwohl sich nach der aktiven Zeit als Arbeitnehmer oftmals motorische Schwierigkeiten einstellen und so manche Alltagsaufgabe zu einer Hürde wird, die kaum noch übersprungen werden kann, sehen sich die Rentner selber oft noch in der Verfassung der Vergangenheit.

Erster Schritt: Eingestehen

Doch irgendwann muss auch die Sturheit weichen und die Augen können nicht länger vor den Problemen geschlossen werden, die tagtäglich auftauchen. Hier sind auch die Angehörigen gefragt. Denn wer kann besser beurteilen, ob eine Wohnumgebung nicht altersgerecht ist, als die Verwandten, die regelmäßig Besuche abstatten. Nicht selten ist ein hohes Maß an Überzeugungskraft gefordert, um den Älteren die aktuelle Situation zu erklären.

Zweiter Schritt: Anfreunden mit dem Gedanken

Natürlich ist es besonders für die älteren Generationen nicht einfach, eine Wohnung oder ein Haus zu verlassen. Oft leben die Senioren schon seit einem langen Zeitraum in den vier Wänden, die das alltägliche Leben erheblich prägten. Viele Erinnerungen liegen hinter der Eingangstür, unzählige Geschichten haben sich innerhalb der schützenden Wände abgespielt. Um den nahenden Abschied auch für die Senioren einfacher zu machen, sollte die Familie eine große Unterstützung sein. Egal ob bei der Wohnungssuche, den handwerklichen Aufgaben oder zum Trostspenden bei wehmütigen Gefühlen wegen des nahenden Abschieds aus der Wohnung.

Dritter Schritt: Die richtige Wohnung soll es sein

Ist erstmal genug Überzeugungsarbeit geleistet, steht dem Wohnungswechsel hin zu einer einfacheren Zukunft der Senioren nichts mehr im Wege. Doch dafür muss erstmal die richtige Wohnung gefunden werden, und das ist sehr häufig nicht einfach. Abgesehen von Einrichtungen für betreutes Wohnen sind nur die wenigsten vier Wände mit einer altersgerechten Ausstattung eingerichtet. Daher werden häufig über Internetportale wie www.immowelt.de mit den Enkelkindern passende Wohnungen herausgesucht und anschließend den Bedürfnissen angepasst. Diese Domizile müssen einige Anforderungen erfüllen. So sollte eine geografische Nähe zu dem Wohnort von Familienmitgliedern gegeben sein, damit diese bei handwerklichen oder alltäglichen Problemen den Senioren schnell zur Hand gehen können. Auch sollte die Wohnung möglichst im Erdgeschoss liegen und flächenmäßig nicht zu groß sein, damit sich die Haushaltsaufgaben in einem gesunden Rahmen halten. Auch eine Nähe zur nächsten Einkaufsmöglichkeit ist zu beachten.

Vierter Schritt: Passend einrichten

Die passende Wohnung ist gefunden und angemietet, dann kann die Ausstattung beginnen. Viele Rentner sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, daher sollten zahlreiche Halterungen und Griffe angebracht werden. Besonders im Bad sollten diese Hilfen in Nähe der Toilette und in der Dusche angebracht sein. Außerdem ist der Einstieg in handelsübliche Duschwannen für ältere Mitbürger oftmals eine Hürde, weswegen spezielle Seniorenanfertigungen zu empfehlen sind. Der Staat fördert altersgerechte Umbauten.

Fünfter Schritt: Wohlfühlen

Was sich viele Rentner vor dem Umzug auf keinen Fall vorstellen können: auch die neuen vier Wände bieten so einigen Komfort. Viele Senioren schätzen die kleine Wohnfläche und die verringerten Hausarbeiten, die nun gemacht werden müssen. Da bleibt schon mal mehr Zeit über für die eigene Pflege. Das haben sich die meisten nach einem Leben voller Arbeit auch redlich verdient.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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