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Brustvergrößerung – die häufigste Schönheitsoperation in Deutschland

CandyBox Images / Fotolia © CandyBox Images / Fotolia

Schönheitsoperationen gehören inzwischen zum Alltag dazu. Die Patienten werden immer jünger, und die Möglichkeiten immer mehr. Zu den Klassikern gehört die Brustvergrößerung. Sie ist eine der häufigsten Schönheitsoperationen in Deutschland. Wer sie in Betracht zieht, sollte sich vorab über die Gründe, Methoden und Risiken von Brustvergrößerungen informieren.

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Brustvergrößerung: der Spitzenreiter unter den Schönheitsoperationen

Neue Studien belegen, dass bei Frauen in der Bundesrepublik die Brustvergrößerung die am häufigste gewählte Schönheits-OP darstellt. Über 21 % der weiblichen Patienten entscheiden sich für die Vergrößerung der Brust durch den Schönheitschirurgen (Quelle: Umfrage Schönheits-OPs, häufigste Eingriffe – de.statista.com). Damit wird diese OP beinahe dreimal so oft gewählt wie beispielsweise die Faltenunterspritzung. Laut dem Statistik-Portal de.statista.com lag der Anteil der Brustvergrößerungen bei den Schönheitsoperationen in Deutschland 2013 bei 18,3 %. Im Jahre 2011 betrug er sogar 24 % und ließ damit andere Eingriffe wie die Lidstraffung und die Fettabsaugung hinter sich.

Gründe für die Häufigkeit der Brustvergrößerungen gibt es viele. Die größere Brust führt zu mehr Selbstwertgefühl und soll die Attraktivität steigern. Beeinflusst wird das Verständnis von Schönheit durch berühmte Vorbilder. Jüngere Patientinnen streben nach dem perfekten Körper. In vielen Fällen entscheiden sich Frauen nach der Schwangerschaft für eine Brust-OP beim plastischen Chirurgen. (Quelle: Mitteldeutsche Zeitung) Sie wollen nach dem Stillen oder im etwas fortgeschrittenen Alter einen straffen, üppigen Busen, der als Symbol von Weiblichkeit gilt und sie gleichzeitig jünger und begehrenswerter wirken lässt.

Methoden und Risiken

Der chirurgische Eingriff (stationär) dauert etwa ein bis zwei Stunden und ist mit mindestens einem Tag Klinikaufenthalt verbunden. Dabei wird ein Implantat (hier: Übersicht von Brustimplantaten) entweder durch einen Schnitt am Brustwarzenhof (transaleolär/periareolär), durch einen Schnitt an der Achselhöhle (transaxillär) oder durch einen Schnitt an der Brustumschlagfalte (inframammär) unter die Haut geführt. Wird die Brustumschlagfalte genutzt, sind so gut wie keine Narben sichtbar und weder die Stillfähigkeit noch die Gefühlsechtheit werden beeinträchtigt. Verlässt man sich auf die Methode per Brustwarzenhof, könnte dies zu deutlich sichtbaren Narben und einer Beeinträchtigung von Milchgängen und Drüsengewebe führen. Wird der Umweg über die Achselhöhle gewählt, ist keine Narbenbildung an den Brüsten sichtbar. Jedoch spricht gegen diese Methode, dass der Zugang erschwert ist, die Schmerzen nach der OP größer sind oder es zu Blutungen während der Behandlung kommt. Es ist bei jeder Herangehensweise eine Brustvergrößerung durch Platzieren der Implantate vor dem Brustmuskel oder hinter dem Brustmuskel möglich. Scheut sich die Patientin vor einem Silikonimplantat, mag der Chirurg zu einer Brustvergrößerung mit Eigenfett raten, die zu ungefähr einer halben Körbchengröße mehr führt.

Was ist vor und nach der Schönheits-OP zu beachten?

Rund eine Woche nach dem Eingriff zieht der Arzt die Fäden. Plastische Chirurgen raten dazu, nach der Brustvergrößerung bis zu drei Wochen lang einen speziellen Büstenhalter zu tragen und auf dem Rücken zu schlafen sowie die verschriebenen Salben zur Narbenpflege zu verwenden. Sechs Wochen lang ist es wichtig, körperliche Anstrengung zu meiden; Sport sollte sogar erst nach drei Monaten getrieben werden. Nach circa vier bis sechs Monaten ist das Ergebnis der Operation eindeutig erkennbar. In seltenen Fällen sowie bei unseriösen Chirurgen mag es zu Komplikationen wie übermäßiger Narbenbildung, Verrutschen, inkorrektem Sitz der Implantate oder Gewebeverhärtungen kommen. Manchmal wird das Implantat aus Silikon vom Körper abgestoßen (Tennisballeffekt), die Brustwarzen der Patientin verlieren womöglich an Sensibilität oder ein normales Stillverhalten ist nicht mehr möglich. Speziell aus diesen Gründen ist es beim Wunsch nach einer größeren, schöneren Brust das A und O, nur seriöse Schönheitschirurgen aufzusuchen. Experten empfehlen Kliniken auszuwählen, die über das Qualitätssiegel der DGPRÄC verfügen, wie die Praxis von Dr. Achkan Entezami in Hannover. Denn dieses wird nur von der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen vergeben, wenn neben einer entsprechenden Weiterbildung sowie diversen Kriterien auch die Facharztprüfung bei der Ärztekammer erfolgreich bestanden wurde. Zudem ist der zuständige Schönheitschirurg bei Operation.de gelistet, wo sich Patienten über Fachärzte, Schönheitseingriffe sowie Rehamaßnahmen und Rehakliniken informieren können. Durch eine ausführliche Profilseite, können alle Auskünfte über den entsprechenden Arzt, dessen Fachgebiete sowie Werdegang oder Mitgliedschaften nachgelesen werden.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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