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Alzheimer-Risiko nach Schlaganfall deutlich höher

in.cnr.it © in.cnr.it

Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto di Neuroscienze http://www.in.cnr.it/ hat neue Zusammenhänge zwischen Ictus apoplecticus und Alzheimer identifiziert. "Das Risiko neurodegenerativer Krankheiten wie beispielsweise Alzheimer wird durch Gefäßkrankheiten wie Schlaganfall, Arterielle Hypertonie und Ateriosklerose signifikant erhöht", erklärt Projektleiter Nicola Origlia. Dabei werde die Blutzirkulation beeinträchtigt, was eine Mangelversorgung des Gehirngewebes mit Sauerstoff zur Folge habe.

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Extrazelluläre Ablagerung

Die bei Alzheimer typische allmähliche Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten ist laut den Experten teilweise durch eine extrazelluläre Ablagerung von Beta-Amyloid bedingt. Dieses führe zur Bildung der gefürchteten Placken und behindere ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Nervenzellen.

Für die Labortests als Grundlage benutzt worden war ein Tiermodell, das Genmutationen eines Amyloid-Prekursor-Proteins darstellt, welches wiederum diese Krankheit verursacht. "Dabei hat sich gezeigt, dass ein Gehirnschlag die Entstehung von Beta-Amyloid auslösen kann", unterstreicht Origlia.

Rezeptor-Molekül Rage stimuliert

Zudem stellte sich heraus, dass das verstärkte Auftreten von Beta-Amyloid das zur Familie der Immunglobuline gehörende Rezeptor-Molekül Rage stimuliert. Dadurch werden nicht nur die Nervenzellen, sondern auch die im menschlichen Gehirn angesiedelten Immunzellen beeinträchtigt. Das hat zur Folge, dass eine für das Nachlassen der Funktionstüchtigkeit verantwortliche Entzündung entsteht.

Die Forschungsarbeit in Pisa bietet neue Ansätze fur die Entwicklung von molekulär zielgerichteten Therapien, die die bei Alzheimer typischen degenerativen Vorgänge aufhalten oder mildern können. Außerdem hat sich gezeigt, dass eine Blockierung des Rage-Rezeptors und der bei der Entzündung beteiligten Moleküle wie beispielsweise das Interleuchin 1beta die schädlichen Auswirkungen eines Schlaganfalls begrenzen kann.

Die multisdisziplinäre Untersuchung war in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Università dell' Aquila http://univaq.it/ durchgeführt worden. Einzelheiten wurden im "Journal of Neurosciences" http://jneurosci.org/ veröffentlicht.

Autor: pressetext.com, Autor: Harald Jung, Stand: 04.09.2014

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