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Neurodermitis bei Kindern

Flickr / Runar Pedersen Holkstad © Flickr / Runar Pedersen Holkstad

Extrem trockene Haut, quälender Juckreiz, blutig gekratzte Stellen: Eine Neurodermitis ist sehr belastend, vor allem für Kinder. Aber auch Eltern leiden, wenn sie hilflos den Schmerzen des Nachwuchses gegenüberstehen und keine Aussicht auf Linderung besteht. 7,3 % der Mädchen zwischen 11 und 17 Jahren kämpfen mit der chronisch entzündlichen Hauterkrankung. Bei den Jungen sind es sogar 8,1 %. Und die Anzahl der allergiekranken Kinder nimmt immer weiter zu. Auch unter Babys und Kleinkindern zählt Neurodermitis neben Heuschnupfen und Asthma zu den häufigsten Allergien.

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Auslöser und Krankheitsbild

Neurodermitis kann durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden. Meist spielen äußere Faktoren für den Ausbruch eine Rolle. Infektionen, heißes Duschen, hohe Luftfeuchtigkeit, Stress, Tierhaare, Nahrungsmittel ─ Die Liste lässt sich fast endlos weiterführen, denn wie der Krankheitsverlauf sind auch die Gründe für Neurodermitis von Patient zu Patient verschieden. Die Veranlagung dafür wird aber vererbt. Wenn also ein Elternteil oder Geschwisterkind bereits mit Neurodermitis zu kämpfen hat, ist Vorsicht geboten. Im Säuglingsalter erkennt man die Neurodermitis an großflächiger Rötung der Haut mit nässenden und verkrusteten Stellen im Gesicht und am Kopf. Bei Kleinkindern äußert sich die Krankheit durch Ekzeme auf Armen und Beinen, Kniekehlen, Ellenbeugen und Hals. Typisch für die Neurodermitis ist ein chronischer Verlauf, bei dem Hautstellen sich immer wieder schubartig entzünden. Eine fachkundige Diagnose, ob die Krankheit vorliegt, leistet aber nur der Kinderdermatologe.

Behandlungsmöglichkeiten

Neurodermitis lässt sich leider nicht heilen, die Symptome lassen sich aber lindern. Zwei Faktoren spielen für die erfolgreiche Therapie eine Rolle: den Auslöser der Neurodermitis herausfinden und vermeiden und die Haut des Kindes richtig pflegen. Salben mit Kortison sind bei Kindern ebenfalls eine bewährte Maßnahme, da es kaum Alternativen zur Entzündungshemmung und der Linderung des Juckreizes gibt. Die gute Nachricht: Viele Kinder haben nur in den ersten drei Lebensjahren mit Neurodermitis zu kämpfen. In den meisten Fällen verlaufen sich die Beschwerden spätestens bis zu Beginn des Grundschulalters. Die Haut ist danach lediglich generell trockener und benötigt besonders viel Pflege. Bis dahin hilft eine konsequente Behandlung, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen und auch trotz Neurodermitis ein normales Leben zu führen. Weitere Informationen zu Neurodermitis und anderen Allergien bietet auch der Ratgeber von baby-walz

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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