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Nagelpilz im Herbst

pixelio.de (J. Spindler) © pixelio.de (J. Spindler)

Nagelpilz ist nicht nur unangenehm, die Behandlung nimmt häufig auch viel Zeit in Anspruch. Pilzsporen sind sehr hartnäckig und erfolgt die Behandlung nicht richtig oder lange genug, kommen sie im Nu wieder und der ganze Prozess beginnt von neuem. Alleine in Deutschland haben 10 Millionen Personen Nagelpilz. Da ist es natürlich am besten, dem Nagelpilz von Beginn an gezielt vorzubeugen. Besonders jetzt im Herbst ist das wichtig, denn die Gefahr für Nagelpilz ist in dieser Jahreszeit größer denn je.

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Der Herbst zwingt uns zurück in die dicken Socken

Die immer kälteren Temperaturen im Herbst zwingen uns nicht nur in den Herbstmantel, sondern auch aus den Flip-Flops zurück in die festen Schuhe mit dicken Socken. Genau hier besteht eine besondere Gefahr für potentiellen Fuß- und Nagelpilz. Pilzsporen lieben eine warme und feuchte Atmosphäre, wie sie sich oft in Socken bildet.

Leider sind Socken nicht gerade modisch und gehen bei der Gewichtung des nächsten Shopping-Trips häufig unter. Dabei ist es enorm wichtig für die Gesundheit unserer Füße, auf die Auswahl der richtigen Socken in Kombination mit dem richtigen Schuhwerk zu achten.

Naturmaterialien als Nagelpilz Hausmittel

Damit die Pilze von Beginn an überhaupt keine Chance haben, sollte man unbedingt auf das richtige Schuhwerk achten. Es sollte auf jeden Fall atmungsfähig sein, damit sich die Feuchtigkeit nicht im Schuh anstaut. Auf Gummisohlen sollte dabei verzichtet werden, da es besonders hier zu Schweißfüßen kommen kann. Am besten ist es, auf Schuhe aus Naturmaterialien zu bauen, die die Feuchtigkeit durchlassen, anstatt sie aufzustauen.

Aber auch der richtige Schuh bringt nichts, wenn die Socken nicht stimmen. Hier sollte man ebenfalls unbedingt auf Naturmaterialien statt synthetischen Stoffen setzen. Es ist wichtig, dass der Fuß atmen kann und sich keine Schweißfüße bilden, wie es bei Strümpfen aus Kunstfasern häufig der Fall ist. Denn diese riechen nicht nur unangenehm, sondern sind auch das Paradies für Pilzsporen. Wenn die Haut nass vom Schweiß ist, weicht sie auf und erleichtert so den Eintritt für den Pilz. Eine Person, die immer Barfuß läuft, läuft ein viel geringeres Risiko an Fuß- oder Nagelpilz zu erkranken.

Nagelpilz kommt schleichend

Nagelpilz wird häufig erst zu spät behandelt. Dabei kann er eigentlich schon recht früh erkannt werden. Nagelpilz ist nämlich oft einfach ein verschleppter Hautpilz. Daher sollte die Haut besonders an den Füßen und in den Zehenzwischenräumen immer im Auge behalten und bei Verdacht auf Fußpilz sofort die nötigen Behandlungsschritte eingeleitet werden.

Kommt es allerdings trotzdem zu einem Nagelpilz, dann ist meistens zuerst der äußere Nagelrand betroffen. Von dort breitet er sich langsam über die gesamte Nagelplatte aus. In diesem Stadion ist Nagelpilz recht einfach zu erkennen. Der Nagel verfärbt sich meist gelblich und die Nagelplatte weicht zunehmend auf. Es können sogar kleine Hohlräume im Nagel entstehen. In fortgeschrittenen Stadien kommt es zu brüchigen, krümeligen Nägeln.

Behandlungen gegen Nagelpilz


Abbildung: Loceryl Nagelpilz Nagellack © 121doc

Es ist bei Nagelpilz besonders wichtig, dass die Behandlung schon bei den ersten Anzeichen begonnen wird. Je länger man wartet, desto länger zieht sich auch die Behandlungsdauer. Außerdem dauert es länger, bis die sichtbaren Merkmale des Pilzes verschwunden sind.

Der Nagelpilz kann mit verschiedenen Methoden behandelt werden. Eine beliebte Behandlung ist der Nagellack Loceryl, der mit seinem Inhaltsstoff Amorolfin nachweislich gegen Nagelpilz wirkt. Es ist ein farbloser Lack, der äußerlich aufgetragen wird. Es ist kaum sichtbar und daher auch für Männer geeignet. Ein Nagellack wird häufig verwendet, wenn der Nagelpilz noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Ist beispielsweise nur ein Nagel vom Pilz betroffen, kann er oft noch lokal behandelt werden. Die lokale Behandlung muss konstant über einige Wochen hinweg angewandt werden.

Weiterhin gibt es auch Tabletten, die von innen heraus gegen den Pilz wirken. Sie werden meist in den weit fortgeschrittenen Stadien eingesetzt oder wenn mehr als 3 Nägel befallen sind. Diese Therapie kann allerdings je nach Schwere des Pilzbefalles zwischen 3 und 12 Monaten anhalten, bevor der Pilz ganz verschwunden ist. In manchen Fällen dauert es sogar länger.

Nagelpilz von Beginn an vorbeugen

Daher ist es immer besser, den Pilz schon so früh wie möglich behandeln zu lassen, auch wenn einem der Arztbesuch unangenehm ist. Am besten ist es natürlich, dem Pilz von Beginn an Vorzubeugen.

Die Zehenzwischenräume sind am risikoreichsten, da man sie oft außer Acht lässt. Sie sollten immer trocken gehalten werden und auch nach dem Duschen gut abgetrocknet werden. Zusätzlich kann man ein Fußpuder verwenden, um den Fuß trocken zu halten.

Da sich die Pilzsporen oft monatelang im Socken aufhalten können, ist es wichtig, täglich die Socken zu wechseln und sie oft zu waschen. Dafür gibt es sogar Antipilz-Waschmittel, um die Sporen ganz abzutöten.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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