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Warum Kinderfüße unter zu kleinen Schuhen leiden

istock.com / yfcnz1799 © istock.com / yfcnz1799

Es ist erschreckend, aber wahr: Einer aktuellen Studie zufolge tragen alleine in Deutschland rund zwei Drittel aller Kinder (66 %) zu kleine Schuhe. Das ergab eine Untersuchung durch das Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe aus Österreich, das die Füße und das Schuhwerk von über 4.000 Kindern aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein ausgemessen hatte.

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Kinderfüße wachsen sehr schnell: bei 3- bis 6-Jährigen im Schnitt einen Millimeter pro Monat. Das ist jedoch nicht der Hauptgrund dafür, dass viele Sprösslinge zu kleine Schuhe tragen – vielmehr ist es das Schuhwerk selbst, das Eltern in die Irre führt. Denn Fakt ist, dass es bei den Größen keine einheitliche Norm gibt. Sprich die Schuhe verschiedener Hersteller können unterschiedlich groß oder klein ausfallen, obwohl sie die gleichen Größen tragen. Umso wichtiger ist bereits bei der Anprobe, dass Eltern auf einen passgenauen Sitz achten. Andernfalls werden die Kinderfüße regelrecht eingequetscht, sodass Fußfehlstellungen gefördert werden.

Wie kann man Fußfehlstellungen entgegenwirken?

Je länger ein Kind zu kleine Schuhe trägt, umso größer ist das Risiko einer Schiefstellung der Großzehe – im Fachjargon auch Hallus valgus genannt. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, unter der viele Frauen im Alter leiden, weil sie viele Jahre infolge zu hohe und zu enge Schuhe getragen haben. Das Schlimmste daran ist jedoch: Wenn die Fehlstellung zu schmerzhaft und schwerwiegend ist, muss sie ggf. sogar operiert werden. Damit es erst gar nicht so weit kommt, stehen Eltern in der Verantwortung, ihren Kindern nur solche Schuhe zu kaufen, z.B. bei www.limango-outlet.de, die perfekt passen. Beim Kauf müssen Sie nur auf Folgendes achten:

  1. Kinderfüße sollten grundsätzlich in regelmäßigen Abständen, am besten alle sechs Monate, neu vermessen werden. Nur so kann man die exakte Größe der Füße und die der benötigten Schuhgröße bestimmen.
  2. Da man sich nicht auf die Schuhgröße alleine verlassen kann, sollte man vor der Anprobe die Innenfläche der Schuhe ausmessen. So kann man ganz schnell herausfinden, ob die Schuhe eine Nummer größer oder kleiner gewählt werden müssen.
  3. Die Anprobe sollte immer am späten Nachmittag oder am frühen Abend erfolgen, denn Kinderfüße schwellen im Laufe des Tages an. Sprich, die Schuhe können morgens noch gut sitzen und am Abend plötzlich drücken, wenn die Anprobe morgens stattgefunden hat.
  4. Und die wichtigste Regel lautet, dass man seine Kinder nie fragen sollte, ob die Schuhe gut sitzen. Denn Fakt ist, dass ihre Fußknochen noch so weich und biegsam sind, dass sie es gar als schmerzhaft empfinden würden, wenn die Schuhe zu eng sind und drücken.
Autor: Wissen - Gesundheit - Redaktion

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