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Infektionsanfälligkeit bei Diabetes

Accu-Chek - Mobile Diabetes GFK Studie (3) © Accu-Chek - Mobile Diabetes GFK Studie (3)

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper entweder kein oder zu wenig eigenes Insulin produziert (Typ-1) oder aber eine Resistenz gegenüber dem körpereigenen Insulin entwickelt (Typ-2). Beide Arten können heutzutage gut behandelt werden – diese Behandlung kann Betroffenen ein langes und angenehmes Leben ermöglichen. In Deutschland sind zurzeit über sechs Millionen Menschen an Diabetes erkrankt, Tendenz steigend. Dabei leiden über 90 % der Erkrankten an Typ-2 Diabetes.

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Den Blutzucker konstant halten

Der Blutzuckerspiegel wird generell durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst. Das gilt sowohl für gesunde als auch für an Diabetes erkrankte Menschen. Der Verzehr von Lebensmitteln, körperliche Betätigung, Stress oder die Einnahme von Medikamenten – alles kann sich auf den Blutzucker auswirken und stellt für den Körper eine Herausforderung dar. Denn der Körper sorgt in der Regel dafür, dass sich der Blutzuckerwert stets im Normalbereich befindet. Das geschieht durch die Ausschüttung des Hormons Insulin, das bei der Aufnahme von Glukose in die einzelnen Zellen essentiell ist und den Zuckerspiegel im Blut senkt. Bei Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, kann diese Regulierung jedoch nicht ohne weiteres erfolgen. Hier muss das Insulin bzw. Medikamente von außen zugeführt werden, damit die Werte sich im Normalbereich einpendeln können.

Was bei zu hohen Werten passiert

Diabetes mellitus ist eine ernstzunehmende Erkrankung, deren Folgen bei einer unzureichenden Behandlung sehr schwerwiegend sein können. Eine gute Blutzuckereinstellung ist für Betroffene auch im Hinblick auf Folgeerkrankungen sehr wichtig, da der Körper beispielsweise besonders anfällig für Infektionen ist.

Ist der Blutzuckerwert zu hoch, können die Leukozyten, die für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind, ihre Aufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen. Der übermäßig hohe Glukoseanteil im Blut hemmt die weißen Blutkörperchen bei ihrer Arbeit, sodass die Erreger es deutlich leichter haben, sich zu vermehren und im Körper zu verbreiten. Die dadurch entstehenden Infektionen können nicht mehr ausreichend bekämpft werden und es entsteht eine Art Teufelskreis. Besonders häufig treten bei Menschen mit Diabetes Entzündungen der Harnwege oder Pilzinfektionen sowie Nervenschädigungen oder Furunkel auf.

Teufelskreis: Infektionen und hoher Blutzuckerspiegel

Doch ist der Körper nicht nur anfälliger für Infektionen, wenn der Blutzuckerspiegel ständig deutlich erhöht ist. Ebenso ist es problematisch, wenn bei Menschen mit Diabetes eine Infektion auftritt. Denn bei Infektionen steigt der Blutzuckerwert an – problematisch bei an Diabetes erkrankten Menschen. Intensiver als sonst sollten Betroffene auf alle Warnsignale für Hyperglykämie achten, wie anhaltender starker Durst und gleichzeitig häufiges Wasserlassen, allgemeines Unwohlsein und Übelkeit oder Erbrechen - zudem sollten sie ihre Werte besonders achtsam im Auge behalten.

Menschen, die einen dauerhaft schlecht eingestellten Blutzuckerwert besitzen, haben häufig mit Folgeerkrankungen des Diabetes zu kämpfen. Solche nicht ausreichend behandelten oder immer wiederkehrenden Infektionen können zu dauerhaften körperlichen Beeinträchtigungen führen. Die Liste der Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus ist lang, viele Krankheiten werden zunächst nicht unbedingt mit dem Diabetes in Verbindung gebracht. Ein Großteil der Erkrankungen hängt mit Gefäß- oder Nervenstörungen zusammen – Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschäden oder der diabetische Fuß sind bei Menschen mit Diabetes weit verbreitet.

Um solche gravierenden Folgeschäden des Diabetes möglichst zu vermeiden, ist es wichtig, den Blutzucker ständig zu kontrollieren und im Normalbereich zu halten – auf diese Weise haben auch Infektionen eine geringere Chance. Außerdem sollten Menschen mit Diabetes regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen gehen und selbst ihre Füße auf Druckstellen oder andere Auffälligkeiten untersuchen.

Autor: Wissen Gesundhiet (mit freundlicher Unterstützung von Accu-Check)

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