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Mit Fitness gegen Krebs

George Doyle/Stockbyte/Thinkstock © George Doyle/Stockbyte/Thinkstock

 

Dass Bewegung Krebserkrankungen vorbeugen kann, ist unumstritten. Doch Sport kann noch mehr: Möglicherweise sind aktive Menschen auch besser gerüstet im Kampf gegen das neuerliche Auftreten ihrer Erkrankung. Die Erklärung dieses Phänomens ist einfach: Wer körperlich fit ist, dessen Immunsystem besitzt auch deutlich aktivere Abwehrzellen.Neu auftretende Tumorzellen haben es also mit einem mächtigen und möglicherweise überdurchschnittlich erfolgreichen Gegner zu tun.

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Ausdauersport kurbelt die Immunabwehr an

Wie sehr die Immunabwehr von Krebspatienten von einem Sportprogramm profitiert, wurde etwa von Forschernder Sporthochschule Köln unter die Lupe genommen. Sie bereiteten die Erkrankten in der Nachsorge auf einen Halbmarathon vor. Anschließend untersuchte man gemeinsam mit der Uniklinik Köln den Immunstatus der Studienteilnehmer. Die Ergebnisse zeigten, dass die Ausdauerbelastung die körpereigene Immunabwehr der Krebspatienten ankurbelte. Darauf weisen auch Studien hin, die belegen, dass bewegungsfreudige Darmkrebs-Patienten im Durchschnitt länger überleben als inaktive Erkrankte. Ähnliche Zusammenhänge könnte es bei Prostatakrebs-Erkrankten und bei älteren Brustkrebs-Patientinnen geben.

Die Ergebnisse dieser Studien sind vielversprechend, auch wenn der Schutz vor Rückfällen durch Bewegung noch nicht sicher belegt ist und sich nicht automatisch auf alle Krebspatienten übertragen lässt.

Erschöpften Krebspatienten hilft Bewegung

Ein angepasstes Bewegungstraining hat sich auch bei der Behandlung des sogenannten "Fatigue-Syndroms", einer Form der Erschöpfung bei Krebspatienten, bewährt. Viele Untersuchungen belegten außerdem die positive Kraft des Sports im Hinblick auf die psychische Situation von Tumorpatienten. Depressionen und Ängste lassen sich durch Bewegung vorbeugen und oft sogar bessern. Körperliche Aktivität fördert auch insgesamt das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Krebspatienten. Das gilt, immer mit Rücksicht auf den Zustand des Patienten, sogar für die Zeit der Chemotherapie.

Vorsicht vor Mangelernährung bei Sport!

Damit Sport positiv zur Krankheitsbewältigung beitragen kann, ist allerdings die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt nötig. Er oder sie kann die Art und die richtige „Dosis“ des Bewegungsprogramms empfehlen. Diese Beratung ist auch deshalb so wichtig, weil Krebspatienten durch ihr Sportprogramm eventuell einen veränderten Energie- und Nährstoffbedarf haben. Das kann einen detaillierten Ernährungsplan erfordern, der sicherstellt, dass der Patient ausreichend Nährstoffe erhält.

Dieser Ernährungsplan muss unbedingt eine mögliche Intoleranz von Milchzucker (Laktose) und anderen Nährstoffen wie Fruchtzucker, Fett und Ballaststoffen berücksichtigen. Derartige Unverträglichkeiten entstehen bei Krebspatienten relativ häufig als Folge von Schleimhautentzündungen im Zuge einer Chemo- oder Strahlentherapie. Diese führen dazu, dass der Organismus dringend benötigte Nährstoffe nicht mehr optimal aufnimmt. Mit medizinischen Trinknahrungen, zum Beispiel Fortimel Compact 2.4, können Nährstoff- und Energiedefizite gezielt behandelt werden. Hochkalorische Trinknahrungen zielen darauf ab, Mangelerscheinungen zu bekämpfen  oder zu verhindern und dadurch das Immunsystem und die körperliche Leistungsfähigkeitzu unterstützen. Im Rahmen einer Beobachtungsstudie an der Technischen Universität München erhielten etwa Krebspatienten begleitend zu einem Bewegungsprogramm diese nährstoffreiche Trinknahrung. Mit positiven Ergebnissen: Leistung und Lungenfunktion der Tumorpatienten steigerten sich deutlich; gleichzeitig stabilisierte sich ihr Gewicht.

 

Autor: Wissen - Gesundheit - Redaktion

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