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Die 5 häufigsten Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus Typ-2

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Die chronische Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus Typ-2 gilt als Volkskrankheit und zeigt sich in einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Diese erhöhten Blutzuckerwerte sorgen dafür, dass Blutgefäße wie auch Nervenbahnen langfristig geschädigt werden.

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Durch diese Schädigung werden im Laufe der Zeit auch die Organe angegriffen und Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, diabetische Nephropathie, diabetische Retinopathien, diabetische Polyneuropathien oder ein Diabetisches Fußsyndrom können entstehen.

Diese Folgeerkrankungen können bereits in einem recht frühen Stadium der chronischen Krankheit auftreten, so dass es sehr wichtig ist, recht zeitig mit entsprechenden Therapien und Gegenmaßnahmen zu beginnen. In der Regel ist Diabetes mellitus Typ-2 genetisch bedingt. Jedoch kann auch Übergewicht und ein Mangel an Bewegung diese unangenehme Krankheit begünstigen.

#1: Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen bei Diabetes mellitus Typ-2 zu den häufigsten Folgeerkrankungen. Allen voran der Herzinfarkt, der in unseren Breitengraden immer noch als eine der häufigsten Todesursachen gilt.

Durch die erhöhten Zuckerwerte wird die Verkalkung der Arterien recht schnell vorangetrieben. Ist die Verkalkung bis zu den Herzkranzgefäßen vorangeschritten, kann das Herz nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden und das Herz wehrt sich in Form von einem Infarkt.

Betroffene sollten daher regelmäßig ein EKG durchführen lassen, um die Leistung des Herzens überprüfen zu können. Sollte ein drohender Verschluss festgestellt werden, muss sofort gehandelt werden.

Auch Schlaganfälle gehören zu den typischen Folgeerkrankungen bei Diabetes mellitus Typ-2 und sollten stets ernst genommen werden.

#2: Diabetische Nephropathie

Die diabetische Nephropathie bei Diabetes mellitus Typ-2 äußerst sich vor allen Dingen in Form von einem Nierenschaden, der sich als Nierenschwäche oder im schlimmsten Falle auch als Nierenversagen äußern kann. Hervorgerufen wird die diabetische Nephropathie durch geschädigte Blutgefäße in den Nieren, die deren Filterfunktion einschränken.

Erkannt werden kann dies bereits in einem recht frühen Stadium durch zu viel Eiweiß im Urin. Als Therapie wird ein ACE-Hemmer gereicht, der das Fortschreiten des Schadens verhindern soll.

#3: Diabetische Retinopathien

Trägt die Netzhaut des Auges einen Schaden davon, dann spricht der Fachmann von einer diabetischen Retinopathien. Dabei werden die Gefäße der Netzhaut so weit geschädigt, dass im schlimmsten Falle eine Netzhautablösung stattfinden kann. Dies bedeutet, dass der Betroffene erblindet. Eine Heilung ist nicht möglich. Wird die Netzhautablösung jedoch rechtzeitig erkannt, kann diese durch eine Lasertherapie in vielen Fällen aufgehalten werden.

Trotz alledem sollte sich niemand auf medizinische Eingriffe verlassen und stets selbst versuchen, die Veränderungen an der Netzhaut so gut wie nur möglich einzudämmen. Unter anderem durch einen Verzicht auf das Rauchen und das Reduzieren des Bluthochdruckes.

#4: Diabetische Polyneuropathien

Tritt ein Nervenschaden durch Diabetes mellitus Typ-2 auf, dann spricht der Fachmann von diabetischer Polyneuropathien. Dieser Nervenschaden kann sich unter anderen in Form von kribbelnden Händen und Füßen, einem Taubheitsgefühl oder auch einem Brennen in den Füßen bemerkbar machen. Solche Erscheinungen treten meist im Anfangsstadium der Krankheit auf. Schreitet diese fort, kommen recht starke Schmerzen in allen Bereichen des Körpers hinzu.

Betroffen sind zuerst immer die sensiblen Nerven. Bei Fortschreiten der Krankheit werden dann aber alle Nerven betroffen sein, die beispielsweise auch in den Organen zu finden sind. So können sich im Nachhinein auch Störungen bei der Entleerung der Blase zeigen. Ebenso kann es zu Potenzproblemen oder Magenproblemen kommen. Es ist daher wichtig, regelmäßig die Nervembahnen auf Schäden hin untersuchen zu lassen.

#5: Diabetisches Fußsyndrom

Zu guter Letzt noch das Diabetische Fußsyndrom, welches ebenfalls sehr oft auftritt und unbedingt nach einer medizinischen Fußpflege verlangt. Auch hier sind es wieder die Nerven, die als Auslöser gelten. In den Füßen ist die Schmerzwahrnehmung gestört, was dazu führt, dass der Betroffene keinen richtigen Schmerz im Fuß mehr spürt.

Druckstellen oder kleine Verletzungen werden nicht mehr sofort wahrgenommen. Infizieren sich diese jedoch, kann es zu schweren Komplikationen und am Ende sogar zu Amputationen kommen. Denn da auch die Durchblutung schlecht ist, können Wunden schlecht heilen und die schwerwiegenden Veränderungen an den Füßen können leichter eintreten.

Um dies zu verhindern, ist eine intensive Fußpflege unbedingt zu empfehlen. Die Füße müssen in regelmäßigen Abständen auf Veränderungen hin untersucht werden. Zudem müssen sie sorgfältig gepflegt und gehegt werden. Sollte es zu Unregelmäßigkeiten und Veränderungen kommen, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden, um ein größeres "Problem" verhindern zu können. Denn die Füße gehören zu den wichtigsten Körperteilen, die wir haben. Sie tragen uns und ermöglichen uns eine Mobilität, die auf anderen Wegen nicht hergestellt werden könnte.

Quellen:

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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