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Wie Sie Ihren Alltag trotz Erkältung meistern

aboutpixel.de (goenz) © aboutpixel.de (goenz)

Bei einer Erkältung möchten wir eigentlich nur eines: Uns ins Bett legen. Leider können wir selten diesem Bedürfnis nachgeben, da der Alltag uns in der Regel voll fordert. Wie Sie Ihre Aufgaben trotz Erkältung meistern und wann Sie lieber kürzer treten sollten.

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Therapie mit Arzneimitteln

Eine Erkältung heilt auch ohne Behandlung aus, was in der Regel sieben Tage dauert. Wer aber volle Leistung erbringen muss, der kann nicht auf Besserung warten, sondern benötigt Präparate, die helfen, aktiv durch den Tag und nachts zur Ruhe zu kommen.

Bei Schnupfen mit erschwerter Atmung können abschwellende Nasensprays sinnvoll sein. Diese befreien zum Beispiel mit Hilfe des Wirkstoffs Xylometazolin die verstopfte Nase. Abends angewandt, unterstützen Schnupfensprays den Einschlafprozess. Achten Sie bei diesen Arzneimitteln unbedingt darauf, sie nicht länger als sieben Tage zu benutzen, da sich die Nasenschleimhäute sonst an die Wirkstoffe gewöhnen, was zur Abhängigkeit führen kann. Risikoarmer, aber mit gleichem Effekt, ist eine Behandlung mit meerwasserhaltigen Nasensprays.

Lutschpastillen mit Salbei oder Isländisch Moos lindern das Kratzen im Hals. In der Apotheke erhalten Sie zudem Präparate, die bei starken Schmerzen den Hals lokal betäuben. Lieber verzichten sollten Sie hingegen auf desinfizierende Gurgellösungen. Sie töten nicht nur die Krankheitserreger ab, sondern zerstören auch die natürliche Rachen-Flora.

Hustenstiller sollten mit Bedacht eingesetzt werden, da sie das Abhusten des erregerhaltigen Schleims behindern. Sinnvoll sind diese Medikamente jedoch nachts, wenn Sie aufgrund eines Reizhustens nicht zur Ruhe kommen.

Wenn Sie tagsüber viel zu tun haben und unter allgemeinen Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen leiden, eigenen sich schmerzlindernde Kombinationspräparate. Oft können diese als Direktpulver ohne Flüssigkeit unterwegs eingenommen werden.

Therapie mit Hausmitteln

Sie müssen nicht immer mit Chemie gegen Krankheitserreger vorgehen, manchmal zeigen Hausmittel auch schon Wirkung. Einige von ihnen können sogar problemlos im Büro angewandt werden:

  • Gegen Schnupfen kann mittags eine selbstgekochte Hühnersuppe helfen. US-Forscher fanden heraus, dass ihre Inhaltsstoffe antibakteriell wirken und Infekte der oberen Atemwege hemmen.
  • Bei trockenem Reizhusten kann es angenehm sein, ein mit Wasser besprenkeltes Handtuch über die Heizung zu legen. Das erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum.
  • Es ist so einfach, wie es klingt: Wärme hilft gegen Halsschmerzen. Ein Schal, den Sie idealerweise den ganzen Tag tragen, lindert die Schmerzen.

Wer tagsüber trotz Erkältung viel leisten muss, sollte abends dafür sorgen, rechtzeitig zur Ruhe zu kommen. Nur wenn Sie genügend schlafen, sind Sie bald wieder fit. Vor dem Zubettgehen eigenen sich warme Bäder: Einerseits entspannen und beruhigen sie, andererseits lindern sie mit dem richtigen Badezusatz Erkältungssymptome. Erkältungsbäder enthalten im Idealfall ätherische Öle, zum Beispiel aus Thymian oder Latschenkiefer. Bleiben Sie für circa zehn bis 20 Minuten in der Wanne, packen Sie sich anschließend warm ein und legen Sie sich gleich ins Bett. Die Wärme wird Ihnen helfen, schnell einzuschlafen.

Erkältung: Ins Bett oder ins Büro?

In der Regel kann jeder selbst beurteilen, ob er arbeitsfähig ist oder nicht. Es gibt jedoch bestimmte Indizien, die Erkrankten zeigen, dass sie lieber das Bett hüten sollten. Bei Schnupfen mit gelblich-grünem Sekret und Fieber zum Bespiel – hier könnte eine Nasennebenhöhlenentzündung dahinter stecken. Hält Husten länger als eine Woche an und kommen Brustschmerzen und Atemnot hinzu, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden. Das gleiche gilt für eitrige Beläge auf den Mandeln.

Fieber ist keine Krankheit, sondern ein gutes Zeichen, dass sich der Körper gegen die Erreger wehrt. Dennoch sollte man ab 38 Grad Celsius Körpertemperatur lieber darauf verzichten, in die Arbeit zu gehen. Der Körper ist durch den Infekt zu stark geschwächt, um möglicherweise Klimaanlagenluft und stundenlange Meetings zu verkraften.  

Sport trotz Erkältung?

Wenn Sie nur ein leichter Schnupfen plagt, müssen Sie nicht zwangsläufig auf Ihre wöchentliche Joggingrunde verzichten. Vorausgesetzt, Sie fühlen sich wirklich fit genug. Denn ähnlich wie bei der Frage, ob man zur Arbeit geht oder daheim bleibt, handelt es sich auch beim Sport um eine Individualentscheidung.

Sportler, die partout nicht auf ihr Training verzichten können, haben die Möglichkeit, vorübergehend auf weniger anstrengende Sportarten umzusteigen. Geeignet sind beispielsweise Outdoor-Sportarten wie Walking oder Nordic Walking.

Bei fiebrigen Virusinfektionen sollten Sie jedoch dringend die Sportschuhe im Schrank lassen. Sport kann die Viren im Körper in Bewegung versetzen und das geht im schlimmsten Fall aufs Herz. Eine Herzmuskelentzündung kann die Folge sein.

Autor: Wissen - Gesundheit - Redaktion

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