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Schwerpunkt: Verstopfung als Nebenwirkung der Opioid-Therapie

Männer Ähm / photocase.com © Männer Ähm / photocase.com

Nicht das auch noch! Schmerzpatienten und ihre Probleme mit dem Stuhlgang

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Häufig kommen bei starken chronischen Schmerzen Opioide zum Einsatz. Opioide sind hochwirksame Schmerzmittel mit Morphin-artigen Wirkstoffen. Was viele nicht wissen ist, dass diese Therapie eine besondere Verstopfung auslösen kann. In der Medizin spricht man auch von der Opioid-induzierten Obstipation (auch kurz „OIC“, aus dem Englischen „Opioid-Induced Constipation“). In Deutschland werden 3,7 Millionen Menschen mit Opioiden behandelt. Dr. Jan-Peter Jansen, Ärztlicher Leiter und Geschäftsführer SZ Schmerzzentrum Berlin fasst die Vorteile einer Opioid-Therapie zusammen: „Wir setzen Opioide gerade in der Langzeittherapie gerne ein, weil sie gut verträglich sind und wenige Nebenwirkungen hervorrufen.“ Sie üben auch in der Langzeitanwendung kaum schädliche Wirkung auf innere Organe wie Leber oder Nieren aus. Opioide sind somit in der heutigen Schmerztherapie nicht mehr wegzudenken.

Opioide wirken auch im Magen-Darm-Trakt

Opioide wirken jedoch nicht nur im zentralen Nervensystem (ZNS), wo sie den Schmerz lindern, sondern u.a. auch im Magen-Darm-Trakt. Im Darmnervensystem dämpfen sie auf die gleiche Weise wie im ZNS die Signale, die die Darmbewegung steuern. So kann eine Verstopfung entstehen. Eine Verstopfung ist die häufigste Nebenwirkung einer Schmerztherapie mit Opioiden. Betroffene leiden oft unter einem harten Stuhl, unvollständiger oder schmerzhafter Stuhlentleerung und starkem Pressen. Im Extremfall kann es sogar zu einem Darmverschluss kommen.

Betroffene oft aus sozialem Umfeld ausgegrenzt

Diese Symptome können sich auch auf den Alltag der Patienten auswirken. Sie sind manchmal sogar nicht mehr in der Lage, zur Arbeit zu gehen. Zuvor erholsame Freizeitaktivitäten, wie ein Stadtbummel oder ein Familientreffen, sind oft gar nicht mehr möglich. Nicht nur das Gefühl des Unwohlseins, auch schmerzhafte Symptome lassen Patienten den Großteil ihres Alltages Zuhause verbringen. Um den Stuhlgang zu erleichtern, haben ein Drittel der Schmerzpatienten schon einmal eine Einnahme ihrer Opioide ausgelassen, die Dosis verringert oder die Behandlung sogar ganz abgebrochen. Eine Dosisänderung oder ein Abbruch der Opioid-Therapie sollte jedoch immer nur in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Der ärztliche Leiter und Geschäftsführer des Berliner Schmerzzentrums, Dr. Jan-Peter Jansen nimmt Stellung zur Schmerztherapie mit Opioiden und möglichen Nebenwirkungen. 

Nähere Informationen zu Ursache und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite der Deutschen Schmerzliga e.V.

Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Unterstützung von AstraZeneca erstellt.

Autor: Wissen - Gesundheit - Redaktion

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