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Schimmel - Gefahren und Vermeidung

pixelio.de (Willi Schewski) © pixelio.de (Willi Schewski)

Schimmelpilze gehören zu unserer natürlichen Umwelt und nicht alle sind gefährlich für die menschliche Gesundheit. Treten sie jedoch vermehrt in Wohnungen auf, können ihre Sporen zu Problemen führen. Werfen wir also einen genauen Blick auf die gesundheitlichen Folgen von Schimmelpilzen und untersuchen, wie man deren Bildung am besten vermeiden kann.

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Schimmelpilze und ihre Gesundheitsfolgen

Schimmelpilze sind allgegenwärtig und deren winzige Sporen nur unter dem Mikroskop sichtbar. In der Umwelt spielen sie eine wichtige Rolle, da sie einen wichtigen Beitrag bei der Zersetzung von organischem Material leisten. Zu finden sind sie unter anderem im Boden, aber auch in der Luft. Hier können sie bei Trockenheit monate- und jahrelang überleben, um bei feuchter Umgebung zu neuem Leben zu erwachen und sich rasant zu vermehren.

Von Schimmel befallene Wände oder Decken erkennt man an braunen oder schwarzen Flecken, die die Sporen beim Wachstum hinterlassen. Oft wachsen sie auch im Verborgenen - also hinter Möbeln oder in abgehängten Decken. Ein muffiger Geruch ist hier ein erster Hinweis, dem man schnellstens auf den Grund gehen sollte.

Schließlich kann von Schimmelpilzen eine nicht zu unterschätzende Gesundheitsgefahr ausgehen. Werden die Sporen in großer Zahl eingeatmet, können sie allergische Reaktionen wie beim Heuschnupfen mit laufender Nase, Augenreizungen und Niesen auslösen. Langfristig erhöht sich für Personen, die in einer feuchten, schimmligen Wohnung leben, zudem das Risiko für Atemwegserkrankungen und -infektionen. Vorhandene Asthmaerkrankungen können verstärkt werden.

Typische Orte mit Schimmelbildung und Gegenmaßnahmen

Feuchtigkeit und kühle Flächen sind die idealen Voraussetzungen für die Schimmelbildung. Neben baulichen Mängeln führt vor allem die Kondensation der Luftfeuchte bei kalten Wänden zu Problemen. Bei nicht isolierten, kühlen Wänden oder unzureichend geheizten Räumen entsteht deutlich schneller Schimmel, da sich hier kleinste Wassertropfen, die die perfekte Lebensgrundlage für Schimmel sind, bilden. Fensterrahmen, kalte Ecken, Badezimmer und unzureichend gelüftete Räume sind daher besonders anfällig für den Schimmel-Befall. Regelmäßiges, kurzes Stoßlüften hilft, dieses Problem zu vermeiden. Dabei sollte die Heizung runtergedreht und möglichst alle Fenster geöffnet werden. Durch den so entstehenden Durchzug wird die warm-feuchte Raumluft komplett ausgetauscht, ohne dass die Wände abgekühlt werden. Wird anschließend die Heizung wieder aufgedreht, kann die frische Raumluft wieder mehr Feuchtigkeit aufnehmen und die Wände bleiben trocken.
Um Schimmel hinter Schränken und anderen Möbelstücken zu vermeiden, sollten sie einen gewissen Abstand zu Außenwänden haben. So kann die Luft besser zirkulieren und Feuchtigkeit entweichen.

Neben dem Bad sind Schlafzimmer besonders anfällig für die Schimmelbildung, da sie meist relativ kühl sind und die dort Schlafenden in der Nacht viel Feuchtigkeit abgeben. Wird nicht genug gelüftet, kann so schnell Schimmel entstehen. Dabei sind nicht nur die Wände gefährdet, sondern auch die Matratze, die die Feuchtigkeit leicht aufnimmt. Hat sie tagsüber keine Möglichkeit, diese wieder abzugeben, hat der Schimmel leichtes Spiel.
Regelmäßiges Lüften, monatliches Wenden der Matratze (wie es auf matratzen.org angeraten wird) und eine ausreichende Luftzirkulation (z.B. durch ein Lattenrost) vermeiden die Bildung von gesundheitsgefährdendem Schimmel. Sind Matratzen großflächig von Schimmel oder Stockflecken befallen, sollten sie sofort entsorgt werden. Kleinere Schimmelflecken kann man mit einem chlorfreien Schimmelentferner oder Backpulver entfernen.

Tipps zur Schimmelvermeidung im Überblick:

  • regelmäßiges, kurzes Stoßlüften
  • Schränke mit Abstand zur Außenwand aufstellen
  • gedämmte Wände und gut beheizte Räume vermindern Schimmelgefahr
  • regelmäßiges Durchlüften von Matratzen, Vorhängen etc.
Autor: Wissen - Gesundheit - Redaktion

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