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Einsamkeit überwinden für einen entspannten Lebensabend

pixabay.com, kaboompics © pixabay.com, kaboompics

Im Leben verändern sich die sozialen und partnerschaftlichen Kontakte mit zunehmendem Alter. Hinzu kommen gesundheitliche Faktoren, die die Vereinsamung begünstigen. Insbesondere in der zweiten Lebenshälfte fühlen sich viele Menschen alleine. Wer einsam ist, fühlt sich abgesondert, unwichtig und ausgeschlossen. Einsamkeit kann durch einen drastischen Einschnitt im Leben recht unerwartet entstehen. Davor ist niemand sicher.

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Wenn der Alltag sich plötzlich verändert

Fakt ist, dass mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit wächst, dass eine grundlegende Veränderung im Leben eintritt, die eine Isolation nach sich zieht. Es ist ein wachsendes Problem in der Gesellschaft, das sich nicht wegdiskutieren lässt. Die Gesellschaft wird immer älter und damit auch das Einsamkeitsproblem.

Allerdings gibt es ganz unterschiedliche Arten von Einsamkeit. Die Informationsseite der Bundesregierung erklärt den Unterschied zwischen emotionaler und sozialer Einsamkeit. Kernaussage ist, dass emotionale Einsamkeit ein selbstbezogenes Empfinden ist. Die soziale Einsamkeit wiederum ergibt sich daraus, dass das soziale Umfeld wegbricht.

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen für Einsamkeit im Alter. Die wichtigsten zeigt der folgende Überblick:

  • Verlust des Ehepartners durch Tod,
  • Trennung vom Partner,
  • zerbrochene Freundschaften,
  • Kinder/Enkel ziehen weg,
  • eigener Umzug in eine neue Umgebung,
  • chronische bzw. schwere Erkrankung des Partners,
  • eigene Erkrankung,
  • generell eingeschränkte soziale Kontakte in Verbindung mit eigener Inflexibilität.

Wer nicht aus freien Stücken in die Einsamkeit schlittert, tut sich oftmals schwer damit. Diese unfreiwillige Einsamkeit kann einen schmerzhaften Einschnitt im Leben eines alten Menschen darstellen. Die Gründe, warum soziale Kontakte wegbrechen, sind ebenfalls vielfältig. Zum einen kann beispielsweise der Tod des Ehepartners der Auslöser sein, weil der gemeinsame Freundeskreis sich vorwiegend am verstorbenen Partner orientierte.


© pixabay.com / werner22brigitte
Zum anderen können einschränkende Lebensbedingungen wie zum Beispiel fehlende Finanzkraft oder fehlende Mobilität dazu führen, dass die Kontakte nicht regelmäßig gepflegt werden können. Tatsächlich müssen viele Rentner mit recht wenig Geld zurechtkommen: Häufig leben Senioren von einer sehr schmalen Rente. In einigen Fällen sind sie sogar gezwungen, auf Grundsicherung zurückzugreifen. Im Jahr 2014 mussten über 1 Million Personen die zusätzliche Grundsicherung beantragen, um laufende Kosten zu decken. Dies erschwert zusätzlich eine unbeschwerte Freizeit und die Teilnahme an Unternehmungen und Reisen zu Familienangehörigen und Bekannten. Wer sich das nicht leisten kann, hat das Nachsehen und läuft Gefahr, zu vereinsamen.

Tipps gegen Einsamkeit

Wie kann man der Einsamkeit als Betroffener oder Angehöriger dennoch aktiv und zielführend entgegenwirken?

  • Zum einen gibt es immer wieder Angebote von Gruppenreisen für Senioren. Das ist eine hervorragende Option, um neue Kontakte zu knüpfen und den eigenen Horizont zu erweitern.
  • Eine weitere Anlaufstelle sind Vereine und Verbände. Hier trifft man Gleichgesinnte, denn man arbeitet mit neuen Kontakten an der Erreichung desselben Ziels. Der Vorteil ist, dass die im Verein oder Verband engagierten Kräfte ähnliche Interessen haben. Eine unkomplizierte Kommunikation ist dadurch möglich.
  • Ebenfalls wirksam gegen Einsamkeit sind ehrenamtliche Tätigkeiten. Es gibt vielerorts zentrale Anlaufstellen, die ehrenamtliche Aufgaben in der näheren Umgebung verzeichnen und bei Bedarf Kontakte herstellen. Es ist erstaunlich, wie viele ehrenamtliche Aufgaben es bereits in kleinen Dörfern und Gemeinden gibt. Sei es eine helfende Tätigkeit in der Grundschule oder beim Dorffest, bei öffentlichen Veranstaltungen oder bei halboffiziellen Treffen.

Wo Menschen zusammen leben und agieren, ergeben sich von selbst ehrenamtliche Aufgaben, für die interessierte Personen dringend gebraucht werden. Wichtig ist, dass Senioren selbst Kontakt aufnehmen und aktiv nachfragen.

Zusätzlichen Stress vermeiden

Wer sich einsam fühlt und möglicherweise verzweifelt auf der Suche nach Anschluss ist, setzt sich selbst unter Druck. Doch Stress ist auch für Senioren in höchstem Maße ungesund. Dieser erhöht nur unnötig das Herz-Kreislauf-Risiko und die Belastung, die die Einsamkeit mit sich bringt.

Die ungesunde Überbelastung tritt übrigens auch ein, wenn das Engagement zu stark ist. Wer einmal einen ersten Anknüpfungspunkt gefunden hat, wird erfahrungsgemäß positives Feedback von Verbänden oder Vereinen erhalten. Das animiert unter Umständen dazu, sich über Gebühr zu engagieren. Doch Senioren sollten dabei den Faktor Stress nicht unterschätzen. Wer sich zu viele Freizeitaktivitäten auf einmal zumutet, handelt kontraproduktiv. Das richtige Maß sozialer Kontakte führt zu einem ausgeglichenen Lebensstil , bei dem sich Senioren wohlfühlen.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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