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Trotz Diabetes zur Berufsunfähigkeitsversicherung: Hinweise und Tipps

Stockbyte / Thinkstock © Stockbyte / Thinkstock

Jeder fünfte Deutsche wird im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig, häufig aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung. Auch Diabetes zählt zu den Krankheiten, die eine frühzeitige Beendigung des Berufes hervorrufen können. Aufgrund des höheren Risikos für die Versicherungsunternehmen haben es daher vor allem Menschen mit chronischen Vorerkrankungen wie Diabetes schwer, eine geeignete Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden.

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Diabetes führt oft zur Ablehnung von Anträgen

Wer sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidet, muss, ähnlich wie in der privaten Krankenversicherung, eine Vielzahl an Gesundheitsfragen beantworten. Insbesondere Menschen mit chronischen Vorerkrankungen werden aufgrund ihres höheren Versicherungsrisikos häufig von den Versicherungen abgelehnt. Auch Diabetespatienten sehen sich beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung häufig mit Komplikationen konfrontiert, denn die sogenannte “Zuckerkrankheit” birgt ein hohes Risiko, den Versicherten mit Blick auf die Spätfolgen frühzeitig berufsunfähig zu machen. Dazu zählen beispielsweise Nieren- und Nervenschäden, ein erhöhtes Schlaganfallrisiko, frühzeitige Arterienverkalkung oder der diabetische Fuß, der sogar eine Amputation nach sich ziehen kann. Für viele Versicherungsanbieter stellen Diabetespatienten daher ein zu hohes Kostenrisiko dar, was oftmals zur Ablehnung des Versicherungsantrags führt.

Unterschiedliche Risikobewertung und vereinfachte Gesundheitsfragen

Dennoch sind Diabetiker nicht grundsätzlich von einer Berufsunfähigkeitsversicherung ausgeschlossen. Sie können unter anderem von der unterschiedlichen Risikobewertung der verschiedenen Versicherungsunternehmen profitieren. Außerdem bieten mittlerweile viele Versicherungsanbieter stark vereinfachte Bedingungen für die Gesundheitsprüfung an. Dieses Vorgehen ist zwar meist mit höheren Beiträgen verbunden, ermöglicht chronisch Erkrankten aber einen Versicherungsabschluss, der ihnen bei anderen Unternehmen vollkommen verwehrt bleiben würde.

Mehrere Anträge gleichzeitig stellen

Um die Chancen eines Abschlusses zu erhöhen, ist es ratsam, möglichst viele Anträge zeitgleich zu versenden. Viele Versicherungen betreiben eine gemeinsame Warn- und Hinweisdatei (HIS-Datei), in der die Risikobewertungen ihrer Antragsteller gelistet sind. Führte die Gesundheitsprüfung eines Unternehmens zu einer Ablehnung, so muss der Antragsteller auch bei anderen Versicherungen mit einem ähnlichen Ergebnis rechnen. Bei mehreren zeitgleich gestellten Anträgen ist die Wahrscheinlichkeit hingegen groß, dass die besagte Datei noch nicht aktualisiert wurde und die Versicherungsunternehmen unabhängig bewerten. Aber auch bei späteren Anträgen sollten Diabetespatienten darauf hoffen, dass die Versicherer eine erneute Gesundheitsprüfung vornehmen und es zu einem Versicherungsabschluss kommen könnte.

Autor: Wissen-Gesundheit-Redaktion

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