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Gesund waschen: Wie die richtige Pflege von Wäsche gelingt

pixabay.com / wilhei © pixabay.com / wilhei

Da Textilien direkt mit der Haut in Kontakt kommen, ist dem Waschvorgang höchste Aufmerksamkeit zu schenken. Um Hautreizungen, Allergien und sonstige gesundheitliche Beschwerden zu vermeiden, ist es beispielsweise entscheidend Waschmittel und sonstige Pflegeprodukte sorgfältig auszuwählen. Gleichzeitig sollte beim gesunden Waschen mit der Waschmaschine der nachhaltige Umgang mit Ressourcen eine Rolle spielen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie sich die Reinigung von Kleidung sinnvoll gestalten lässt.

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Thematisiert werden folgende Faktoren:

  • Programmauswahl Waschmaschine
  • Vermeidung von Bakterien
  • Bio Waschmittel
  • Dosierung
  • Weichspüler
  • Hygienespüler
  • Neue Kleidung richtig behandeln
  • Pflegemythen

Waschmaschinen: Kauf und Pflege

Ob Wäschewaschen gesund und nachhaltig ist, hängt zunächst vom Kauf eines guten Gerätes ab. Bei der Anschaffung einer Waschmaschine sollte nicht nur wert auf maximale Energieeffizienz gelegt, sondern auch auf ausreichend Auswahl hinsichtlich der Waschprogramme geachtet werden. Verfügt eine Maschine zum Beispiel über ein begrenztes Angebot an Programmen mit nur drei Spülgängen, können an Textilien teilweise deutlich sichtbare Rückstände der Wasserenthärter zurückbleiben. Der Grund ist ein Mangel an Wasser. Wasser sparen ist natürlich grundsätzlich sinnvoll und auch ratsam. Dennoch sollte die Gesundheit nicht darunter leiden. Schauen Sie sich daher im stationären Handel oder bei Onlineshops für Haushaltsgeräte wie Ekinova nach Waschmaschinen um, die sowohl energieeffizientes als auch gesundes Waschen mit ausreichend Wasser ermöglichen. Mit einer vielfältigen Programm-Auswahl können Sie anschließend selbst entscheiden, welche Ladung besonders energieeffizient gereinigt werden soll und wann stattdessen ausreichend Wasser nötig ist. Um Waschmittel-Rückständen vorzubeugen, sollte die Trommel nie zu voll sein. Eine angemessene Beladung muss selbstverständlich sein.

Damit Bakterien keine Chance haben und sich nicht über die Kleidung auf die Haut übertragen, muss die Waschmaschine regelmäßig gereinigt werden. Vom Gummi an der Trommelöffnung über die Waschmittelschublade bis hin zum Flusensieb müssen alle Bestandteile gründlich gesäubert werden. Empfehlenswert ist außerdem ein regelmäßiger Waschgang bei über 60°C. Bei dieser Temperatur werden alle unerwünschten Organismen abgetötet. Bakterien haben keine Chance.


(Quelle: pixabay.com / bierfritze)

Waschmittel Auswahl

Nicht jeder verträgt die handelsüblichen Waschmittel ohne Folgen. Empfindliche Menschen reagieren mit Hautausschlag, Juckreiz oder sonstigen Beschwerden auf die chemisch hergestellten Pflegeprodukte für Kleidung. Die enthaltenen Inhaltsstoffe wie Tenside, Bleichmittel oder Wasserenthärter belasten dabei nicht nur die Haut, sondern auch die Umwelt. Denn die Substanzen sind schwer abbaubar. Die Hersteller haben bereits auf die erhöhte Nachfrage nach biologischen Alternativen reagiert und Öko-Waschpulver entwickelt. Sie sind nahezu frei von chemischen Bestandteilen und reinigen die Wäsche mit Hilfe von natürlichen Rohstoffen. Eine besonders interessante Variante des Bio-Waschmittels stellen sogenannte Waschnüsse dar. Dabei handelt es sich tatsächlich um Nüsse, welche von Natur aus über einen Seifengehalt verfügen. Der Stoff Saponin, verhält sich wie Seife, sobald dieser mit Wasser in Berührung kommt. Neurodermitis-Patienten und Allergiker profitieren davon besonders. Zum Waschen verwendet werden die braunen Schalen, die von Bioshops und Reformhäusern verkauft werden. Sowohl Haut als auch Textilien werden geschont. Die natürlichen Inhaltsstoffe der Waschnüssen werden mittlerweile auch zu komfortabel verwendbaren Waschmittelprodukten verarbeitet. Sehr sensible Personen, sollten ausschließlich Waschmittel ohne Konservierungsstoffe und Duftstoffe wählen.

Richtig Dosieren

Doch egal, ob herkömmliche oder Bio-Waschmittel zum Einsatz kommen, die richtige Dosierung ist immer wichtig. Negativ für Gesundheit und Umwelt ist eine Überdosierung. Wie viel Waschmittel benötigt wird, hängt unmittelbar mit der Menge an Kleidung sowie dem Verschmutzungsgrad ab. Auch die Wasserhärte hat Einfluss darauf. Befinden sich auf T-Shirts, Hosen und Co. keine Flecken, sondern geht es lediglich darum Gerüche zu entfernen, reicht die kleinste Menge Waschpulver in der Regel aus.

Vorsicht Weichspüler


(Quelle: pixabay.com / FeeLoona)

Wenn es nicht unbedingt sein muss, kann auf Weichspüler vollständig verzichtet werden. Sie tragen nicht zur Reinigung bei, sondern dienen lediglich dazu die Wäsche weicher zu machen. Bei herkömmlicher Kleidung ist Weichspüler völlig unnötig, da die in Waschmitteln enthaltenen Wasserenthärter die Textilien tragbar machen. Sollten Weichspüler jedoch beispielsweise bei Handtüchern nicht vermeidbar sein, weil sie ansonsten unangenehm hart bleiben, sollten besonders hochwertige Produkte zum Einsatz kommen. Im Idealfall sind Weichspüler mindestens frei von Parfüm, Konservierungsstoffen und Farbstoffen. Der Deutsche Allergie und Asthmabund e.V. (DAAB) testet derartige Produkte hinsichtlich ihrer allergieauslösenden Wirkung und empfiehlt einige Varianten.

Das übrigens nicht immer Waschmittel oder Weichspüler für Allergien verantwortlich sein müssen, zeigt unser Ratgeber zum Thema "Kontaktallergie: Auch Unterwäsche kann ein Auslöser sein". 

Keine Hygienespüler!

Der Handel bringt leider immer wieder unnötige Artikel hervor und versteht es Konsumenten von dessen Daseinsberechtigung über Werbung zu überzeugen. Hygienespüler sind ein Beispiel. Diese Produkte sind angesichts der leistungsfähigen modernen Waschmittel völlig unnötig. Sie können Allergien fördern und belasten das Ökosystem unnötig. Wer clever waschen möchte, ohne die Gesundheit zu gefährden, spart sich das Geld.

Neue Kleider extra waschen

Leider sind in neuen Kleidungsstücken oft reichlich Chemikalienrückstände von der Produktion nachweisbar. Deshalb sollten neue Stücke nie ungewaschen getragen werden. Waschen Sie die neuen Sachen getrennt von anderen Textilien, um die chemischen Bestandteile zu entfernen. So können Sie gleichzeitig sichergehen, dass die Produkte nicht abfärben.

Mehr Tipps

Ergänzend möchten wir auf die Internetseite für Ökologisches Waschen aufmerksam machen. Dort wurden viele weitere Tipps zum Thema arrangiert. Unter anderem wird verdeutlicht: „Eine Waschtemperatur von 60° genügt zum Desinfizieren vollauf, lediglich wenn ein Familienmitglied ernsthaft erkrankt ist (z.B. Durchfall), ist besondere Hygiene angezeigt.“

Empfehlenswert ist außerdem das folgende Video zu einer Sendung des hr-fernsehens, in dem mit den größten Wasch-Mythen aufgeräumt wird:

Auch das Frauenmagazin Brigitte hat sich mit Pflegemythen auseinandergesetzt und einige davon unter die Lupe genommen.

Autor: Wissen-Gesundheit-Redaktion

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