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Zeig mit deine Zähne, und ich sage dir was du verdienst!

clipdealer.de (ryanking999) © clipdealer.de (ryanking999)

Im Zeitalter von Elektroautos und Carsharing hat der kleine rote Porsche als Statussymbol längst ausgedient. Das neue must-have? Schöne Zähne! Das ergab eine aktuelle Studie der Barmer Krankenkasse.

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Demnach werden in ärmeren Bundesländern mehr Zähne gezogen, Berlin ist Spitzenreiter, wenn es um Zahnersatz geht. In besser situierten Bundesländern wird im Schnitt mehr für den Erhalt der Zähne gezahlt. Den Bayern, die zu den wohlhabenderen Bundesländern zählen, war 2014 ein strahlend weißes Lächeln im Durchschnitt über 1000 Euro wert. In der Schlussfolgerung linkte die Studie Sozialstatus mit Zahnpflege. Wer was auf sich und seine Zähne hält, und das nötige Kleingeld in der Tasche hat, wählt teureren Zahnersatz aus Keramik. Denn der fällt dank moderner Technik gar nicht mehr auf. Wo früher noch ein Goldzahn blinkte, wird heute die Farbe des Zahnersatzes den eigenen Zähnen genau angepasst. Zahnersatz kann vielseitig eingesetzt werden, bricht ein Teil des Zahnes beim Sportunfall ab, tut es eine Krone. Ist die Lücke etwas größer, wird eine Brücke angefertigt und an den benachbarten Zähnen befestigt. Zahnimplantate dagegen werden in den Kiefer geschraubt, und bieten somit stabilen Halt.

Teurere Variante nicht immer die bessere

Allerdings muss es nicht immer gleich das Beste von Besten sein. Die wesentlich billigeren Metallkronen sehen zwar nicht so schön aus wie die aus Keramik, halten aber länger, haben einen geringeren Verschleiß und können passgenauer angefertigt werden. "Es gibt derzeit keine gleichwertige Alternative", sagte Barmer-Chef Christoph Straub, und berief sich auf eine Studie der Deutschen Gesellschaft für prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sind regelmäßiges Zähneputzen sowie Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt zu empfehlen. Dieses Motto haben die Thüringer am besten verinnerlicht, von denen 2014 über 60 % aller Barmer-Versicherten zur Frühuntersuchung oder zur Zahnsteinentfernung beim Zahnarzt waren. Das Schlusslicht, wenn es um die Vorsorge geht, ist Bremen mit knapp 45 %. Das gilt übrigens für die alten Hansestädter genauso wie für die jüngeren.

Karies bei Kindern

Dass Zahnverlust nicht erst im Alter droht, wird immer deutlicher. Während Erwachsene heute mehr auf Zahnhygiene achten, gibt es bei Kindern einen gefährlichen Trend zu mehr Karies. Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre wird zwar  eine kostenlose zahnärztliche Kontrolle angeboten, jedoch wird diese Möglichkeit der Vorsorge in Bremen von gerade einmal knapp über 20 % genutzt. In Bayern und Thüringen sind es fast doppelt so viele.  Eltern sind hier gefordert, ihren Kindern eine gute Basis zu geben, und ihnen gute Mund- und Zahnhygiene zu vermitteln. Auch Kindergärten können mithelfen, den Jüngsten unter uns das richtige Zähneputzen beizubringen. Vor allem sollten Kinder zuckerhaltige Getränke und Süßigkeiten in Maßen genießen. Eltern können hier mit gesünderen Alternativen wie ungesüßtem Tee oder Obst anstatt Schokolade gegenwirken.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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