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Mit der elektrischen Zahnbürste die Zahngesundheit fördern

Digital Vision / Photodisc / Thinkstock © Digital Vision / Photodisc / Thinkstock

Nach wie vor steigt der Anteil der elektrischen Zahnbürsten in den deutschen Badezimmern an, weshalb sich Stiftung Warentest einmal den aktuellen Angeboten angenommen und sie auf ihre Tauglichkeit hin untersucht hat. Immer wieder wird von den Herstellern schließlich proklamiert, dass die Zähne auf diesem Wege gründlicher gereinigt werden könnten, als dies bei herkömmlichen Handzahnbürsten der Fall ist. Zwar ist dies abschließend nicht geklärt, doch zwischen den unterschiedlichen Anbietern auf dem Markt zeigt sich doch der eine oder andere Unterschied.

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Wie lief der Test ab?

Insgesamt wurden sechs unterschiedliche Bürsten untersucht, die sowohl akku- wie batteriebetrieben waren. Das wichtigste Kriterium war hier die gründliche Entfernung von Plaque und Essensresten zwischen den Zähnen, weshalb dieser Punkt insgesamt mit 60 Prozent in die Bewertung einfloss. An anderer Stelle ging es zu 30 Prozent auch um die Bedienbarkeit der Modelle, mit weiteren zehn Prozent wurde die Nachhaltigkeit von Produktion und Herstellung der Bürsten bewertet. Während die Bürsten mit einem aufladbaren hier ein gutes Ergebnis erzielten, konnten die Bürsten mit Batterien nur eine durchschnittliche Bewertung erreichen.

Testsieger und Verlierer

Im Gesamtergebnis trat tatsächlich ein klarer Testsieger hervor, der vor allem bei einer gründlichen Reinigung punkten konnte. Hier handelt es sich um die Oral-B Pro 6000 Smart Series, welche im Handel ab etwa 80 Euro erhältlich ist. Der aktuelle Testsieger bei Stiftung Warentest ist auch bei den Kollegen von Zahnbuerstentest.com der Testsieger, was das Ergebnis weiter bestärkt. Bei der Handhabung konnte diese Bürste immerhin noch eine Note von 2,3 erreichen, wobei die mögliche Verbindung mit einem Smartphone vom Komitee nicht berücksichtigt wurde. Einzig die Laufzeit des Akkus, die im Test mit 58 Minuten bei voller Leistung betitelt wurde, stellte sich als eine der Schattenseiten des Produkts dar. Am Ende änderte dies aber nichts am Status als Marktführer, der mit einer Gesamtnote von 1,7 erreicht werden konnte. Eine Kuriosität, die der Test der Stiftung Warentest beförderte, war die teure Foreo Issa Bürste, welche an sich selbst die höchsten Ansprüche stellte. Dies wird auf den ersten Blick vor allem am futuristischen und gewöhnungsbedürftigen Design des Bürstenkopfes deutlich, der es aber dennoch nicht schaffte, die Zähne adäquat zu reinigen. Nach diesem Testergebnis würde selbst diese mit 160 Euro teuerste Bürste im Rennen nicht dazu beitragen können, Karies langfristig fernzuhalten. Dies belegt unter anderem die mangelhafte Gesamtnote von 5,5, die nun wirklich nicht als Kaufempfehlung gehandelt werden kann.

Eine besonders günstige Empfehlung

Selbst eine hohe Investition würde hier also nicht dazu beitragen können, eine gut funktionierende Bürste zu erwerben. Ein echter Geheimtipp ist in gewisser Hinsicht die Oral-B Vitality Precision Clean, welche von den Testern bereits im Jahr 2013 gründlich unter die Lupe genommen wurde und dabei ein sehr gutes Gesamtergebnis erreichte. Dies ist vor allem deshalb beachtlich, da es sich um eine elektrische Zahnbürste handelt, die im Handel bereits unter 20 Euro erhältlich ist. Experten begrüßen, dass das Verhältnis von Einkommen und Zahnpflege dadurch aufgedröselt wird. Wie auch auf stern.de deutlich gezeigt werden konnte, ist es vor dem Kauf einer elektrischen Zahnbürste durchaus zu empfehlen, sich über das Abschneiden bei unabhängigen Tests zu informieren, um keine böse Überraschung erleben zu müssen.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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