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E-Zigarette - Was Sie wissen sollten

pixelio.de / Dirk Kruse © pixelio.de / Dirk Kruse

Die E-Zigarette ist im Kommen. Überall sieht man sie und das Angebot am Markt ist groß. Auch die Rechtssprechung befasst sich bereits mit diesem Thema. Worin besteht der Unterschied zur klassischen Zigarette?

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Beim Konsum der E-Zigarette verdampfen Sie eine Flüssigkeit, sogenannte Liquids, die aromatisiert ist. Es gibt eine breite Auswahl an Liquids mit Aromen und im Nikotingehalt. Optimal für alle, die zum Beispiel schrittweise aufhören wollen zu rauchen. Der Nikotingehalt kann schrittweise gesenkt werden. Bis zu nikotinfreien Sorten. Aber warum rauchen, richtigerweise dampfen bei der E-Zigarette, wenn kein Nikotin enthalten ist? Die Sucht an der Zigarette liegt nicht nur im Nikotin. Es gibt mehr Faktoren, die psychischer Natur sind. Der eine raucht immer gleich nach dem Aufstehen, der andere nach dem Essen und so weiter. Mit einer nikotinfreien E-Zigarette können Raucher diese Gewohnheiten weiter pflegen, ohne zu rauchen.

Weniger Schadstoffe in der E-Zigarette

Aber auch mit Nikotin bringt die E-Zigarette deutliche gesundheitliche Vorteile. Viele Schadstoffe fehlen, die beim Rauchen aufgenommen werden. Hierzu gehören Teer und Kohlenmonoxid. Die E-Zigarette ist deswegen nicht ungefährlich. Dennoch sollen laut Studien bis zu 95 % weniger Schadstoffe aufgenommen werden, als bei der herkömmlichen Zigarette. Eine ausführliche Studie finden Sie hier: FDA Studie

In der Schwangerschaft ist aber auch die E-Zigarette tabu. Ebenso bei Lungenerkrankungen, Asthma oder Herz- und Kreislauferkrankungen.

Funktionsweise der E-Zigarette

2003 erfand der chinesische Apotheker Hon Lik die E-Zigarette, die es ermöglicht, Nikotin ohne Tabak aufzunehmen. Die kleine E-Zigarette besteht aus dem Mundstück mit Liquidtank, dem sogenannten Clearomizer, dem Verdampfer und einem Akku. Es gibt Modelle, bei denen ein Knopf gedrückt werden muss, damit das Liquid über einen Docht in den Verdampfer, dem Atomizer gelangt. Am Verdampferkopf, der vom Akku die notwendige Energie erhält, wird das Liquid erhitzt und dadurch gasförmig. Dieser Dampf wird dann als Rauchersatz eingeatmet. Bei anderen Modellen ist kein Knopf vorhanden. Dort genügt es am Mundstück zu ziehen, um den Vorgang in Gang zu setzen.

Der Akku kann per USB zum Beispiel am Computer aufgeladen werden. Oder mit einem Autoaufladegerät am Zigarettenanzünder. Er benutzt den USB-Anschluss des Handys dafür. Auch klassisch mit Netzteil an der Steckdose ist die E-Zigarette aufzuladen. Bei häufiger Nutzung kann alternativ ein Ersatzakku aufgeschraubt werden. Die E-Zigarette kann ohne Stromverbindung mit einem guten Akku einige Stunden verwendet werden.

Sind E-Liquids gesundheitsschädlich?

Das Liquid wird auf Temperaturen bis zu 250 Grad erhitzt. Das Material der E-Zigarette ist daher aus hitzebeständigem Material. Liquids werden in kleinen Fläschchen in vielen Sorten angeboten.

Aber ist die E-Zigarette denn völlig unschädlich? Die Liquids bestehen in erster Linie aus Propylenglycol, das für die Dampferzeugung verantwortlich ist. Das ist auch in Zahnpasta vorhanden, also etwas, mit dem wir täglich in Verbindung kommen. Des Weiteren ist pflanzliches Glycerin enthalten. Das ist ein Lebensmittelzusatz, der als Aromaträger eingesetzt wird. Dazu kommen die künstlichen Aromen. Nikotin macht süchtig, auch in der E-Zigarette. Sie ist daher für Jugendliche verboten worden. Mehr Informationen zum Nikotin finden Sie hier. Nikotinsucht

95 % der Schadstoffe der klassischen Zigarette fehlen. Für Umsteiger von der Zigarette zur E-Zigarette ist somit eine gesundheitliche Verbesserung gewährleistet. Aber Nichtrauchen ist immer besser.

Ausführliche Informationen zum Thema E-Zigarette finden Sie hier: E Zigarette Informationen

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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