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Mehr Teller mit Essen: Wohnküchen machen dick

Rainer Sturm  / pixelio.de © Rainer Sturm / pixelio.de

Mehr Teller mit Essen: Wohnküchen machen dick

Menschen in getrennten Esszimmern konsumieren 170 Kalorien weniger

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Wer eine offene Küche hat, die etwa mit dem Wohnzimmer verbunden ist, tendiert dazu, zu viel zu essen und damit eher zuzunehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die Wissenschaftlerin Kim Rollings von der University of Notre Dame http://nd.edu in den USA.

Anderes Essverhalten

"In einer offenen Küche zu essen, bei der man das Essen immer vor Augen und einen einfachen Zugang dazu hat, kann eine Kettenreaktion auslösen. Wir sind dann anfällig dafür, aufzustehen, viel öfter zu Lebensmitteln zu greifen und somit mehr zu essen", erklärt Rollings. Während der Studie untersuchte die Forscherin an Studenten, wie sich das Essverhalten in verschiedenen Raumsituationen veränderte.

Die Probanden, die in einer Wohnung mit einer offenen Küche gelebt hatten, nahmen durchschnittlich 170 Kalorien mehr zu sich als diejenigen, die in einem abgetrennten Raum zur Küche speisten. "Dieses Ergebnis hat wichtige Auswirkungen für Designer und Konsumenten", verdeutlicht die US-amerikanische Wissenschaftlerin.

Kantinen ebenso betroffen

Auch öffentliche Einrichtungen wie Kantinen und Restaurantbuffets könnten mithelfen, Übergewichtigen das Leben einfacher zu machen. Wer in unmittelbarer Nähe des Buffets sitzt, ist auch eher in der Versuchung, noch einmal aufzustehen und den Teller erneut zu befüllen. Die Verlockung durch das Essen im Sichtfeld beeinflusst signifikant. Getrennte Räume anzulegen, ist deshalb einer von vielen Vorschlägen Rollings'.

Autor: Wissen Gesundheit- Redaktion

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