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Arthrose und die verschiedenen Optionen der Prävention

pixabay.com - MobileMassagenMD (CC0 Public Domain) © pixabay.com - MobileMassagenMD (CC0 Public Domain)

Arthrose und die verschiedenen Optionen der Prävention

Fehlstellungen, Überbelastung und Verletzungen der Gelenke können zur Ausbildung der rheumatischen Erkrankung Arthrose führen. Der schleichende Prozess, der zur Erkrankung führt, sieht meist so aus, dass auf die eingangs erwähnten Probleme eine Abnutzung des Gelenks folgt. Der Knorpel wird (nicht revidierbar) abgenutzt und das Gelenk wird direkt geschädigt. Da die Erkrankung an sich irreversibel ist und nach ihrem Ausbruch lediglich in der Schmerzintensität begrenzt werden kann, sollen im Zuge dieses Beitrags verstärkt präventive Maßnahmen erläutert werden.

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Drei Möglichkeiten der Prävention

Die Deutsche Arthrose-Stiftung formuliert drei Möglichkeiten der Prävention:

  1. Die Prävention einer Erkrankung
  2. Die Prävention des Fortgangs der Erkrankung
  3. Die Prävention etwaiger Folgeerkrankungen

Option 1: Die Prävention der Arthrose-Erkrankung

Die wohl größten Möglichkeiten liegen in der Prävention einer Arthrose-Erkrankung. Vor allem greift hier die Möglichkeit, den Ausbruch der Krankheit – und damit eine sogenannte Präarthrose – zu verhindern. Die Stiftung nennte zu diesem Punkte folgende Tipps:

  • Vorsorgeuntersuchungen vor allem bei Babys, Kindern und Jugendlichen regelmäßig durchführen lassen, um eine Früherkennung etwaiger Fehlstellung zu ermöglichen. Auch können Krankheitsbilder wie die Unfähigkeit Eisen zu speichern eine Arthrose bedingen und sollten daher rechtzeitig erkannt und therapiert werden.
  • Bei angeborenen Missbildungen oder Fehlstellungen sowie nach Unfällen gemeinsam mit einem Facharzt mögliche Maßnahmen eruieren, um einer Arthrose vorzubeugen.
  • Das Risiko an einer Arthrose zu erkranken, lässt sich ganz bewusst minimieren. Wie dies aktiv und passiv passieren kann, zeigt ein Blick in die folgende Tabelle:

Vermeiden von Risikofaktoren

Aktives Engagement gegen Erkrankung

  • Kein Übergewicht
  • Keine Drogenkonsum
  • Kein Alkohol
  • Kein Nikotin
  • Verminderung berufsbedingter Dauerbelastungen (u.a. Arbeiten mit Presslufthammer, beim Fliesenlegen, bei Umzügen)
  • Verminderung des Risikos im Sportbereich (kein Fußball, keine Stoßbelastungen, keine Druckbelastungen)
  • Keine Stöckelschuhe
  • Gesunde Knorpelbewegungen ohne Belastung
  • Bewusste, gesunde Ernährung
  • Nährstoffzufuhr
  • Bewusste Auswahl von gesundheitsförderndem Schuhwerk

Option 2: Die Prävention des Fortgangs der Erkrankung

Ist die Krankheit Arthrose ausgebrochen, gibt es wie eingangs bereits erwähnt, keine Heilung mehr, denn das Knorpelgewebe lässt sich nicht wieder aufbauen, wohl aber gibt es Möglichkeiten, das Fortschreiten der Krankheit in ihrer Schnelligkeit zu minimieren. Dabei sollte der Blick stets auf die Gründe einer Arthrose gerichtet sein, die spätestens nach dem Ausbruch der Krankheit untersucht und reduziert werden müssen. Mögliche Beispiele können diese sein:

  • Gewichtsreduktion
  • Bewegungstherapie
  • Spezielles Schuhwerk (u.a. mit Luftpolstern oder Puffern)
  • Ernährungsumstellung (u.a. Verzicht auf Schweinefleisch)
  • Medikamente der Entzündungshemmung

Obgleich es keine medizinisch greifbaren Möglichkeiten gibt, den bereits zerstörten Knorpel wieder nachbilden zu können, gibt es durchaus Optionen, um den noch vorhandenen Knorpel so gut wie möglich zu erhalten und auf seine Tätigkeit pflegend einzuwirken. Der Erhalt geringer Knorpelmasse ist in jedem Fall besser für den Patienten, als der Totalverlust des Knorpels. Ob der Knorpel durch Maßnahmen wie beispielsweise eine Hyaluronsäuretherapie erhalten werden kann, steht und fällt letztlich auch mit dem Zeitfaktor, denn: Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser stehen die Therapiechancen.

 
pixabay.com © Taokinesis (CC0 Public Domain

Dieses Kniegelenk zeigt keine normale Form,
denn es wurde durch einen Unfall geschädigt.
Dies führt zur vermehrten Knorpelabnutzung und
begünstigt die Ausbildung einer Arthrose.

Wie eine Hyaluronsäuretherapie in der Praxis funktioniert, wird hier so erklärt: „Die Therapie mit Hyaluronsäure dient der Regeneration und Knorpelernährung. Es sorgt für eine verbesserte Schmierung und Stoßdämpferfunktion. Die Produktion der körpereigenen Hyaluronsäure (hier entsteht bei Arthrose ein Mangel) wird angeregt. Dadurch kommt es zu einer deutlichen Entzündungs- und Schmerzreduktion der betroffenen Gelenke.“ Hyaluronsäure ist im Übrigen keine Unbekannte, sondern besonders seit geraumer Zeit im Bereich Beauty und Wellness ein Thema, denn Hyaluronsäure wird dabei als Anti-Aging-Mittel verwendet. Ein Fremdkörper ist die Hyaluronsäure, die so fremdartig klingt, übrigens nicht. Vielmehr ist sie im menschlichen Körper ohnehin enthalten. Allerdings nicht auf ewig – und genau das ist das Problem, denn: Die Hyaluronsäure im Körper schwindet und das bereits ab dem 25. Lebensjahr.

Option 3: Die Prävention etwaiger Folgeschäden

Nachdem möglichst umgehend nach Erkenntnis der Erkrankung die direkten Ursachen minimiert oder im besten Fall abgestellt werden sollen, gilt es nun auch, Folgeschäden zu vermeiden. Dabei gleicht das Problem der Folgeschäden fast schon einem Teufelskreis, denn durch die Fehlhaltung, die eine Arthrose bedingt haben könnte, sind Schmerzen entstanden, die wieder zu einer Fehlhaltung führen, die sich allerdings auf andere Gelenke und Teile des Körpers niederschlagen könnten. Deswegen ist die Prävention etwaiger Folgeerkrankungen ein essentieller Bestandteil in der Therapie einer Arthrose. Diese Maßnahmen empfiehlt die Stiftung:

  • Mobil zu bleiben ist der wichtigste Punkt, um Folgeschäden einer Arthrose minimieren zu können. Ärzte und Physiotherapeuten können hier helfen, um Bewegungsübungen zu erlernen, einzuüben und richtig auszuführen.
  • Auch wenn viele Mediziner noch nicht die Option in Betracht gezogen haben, über Nahrungsergänzungsmittel Medikamente zu reduzieren, so gibt es doch zunehmend häufiger Betroffene, die damit gute Erfahrungen gemacht haben.

 

Autor: Wissen Gesundheit

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