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Die Kraft von Heilpflanzen

S. Hofschlaeger  / pixelio.de © S. Hofschlaeger / pixelio.de

Die Kraft von Heilpflanzen

Die Kraft von Heilpflanzen wird oft unterschätzt, doch häufig bilden sie eine ebenso wirksame, aber gleichzeitig schonendere Alternative zu chemisch hergestellten Arzneien. Die heilsame Wirkung von Kamille, Malve und Salbei bei Erkältungskrankheiten gehört praktisch schon zum Allgemeinwissen. Doch gibt es auch Kräuter, die bei Blasenproblemen oder Magenkrämpfen helfen, Knochen und Zähne stärken oder das Hautbild verbessern. Wir stellen im Folgenden beispielhaft einige dieser Pflanzen vor. Eine ausführlichere Übersicht zur Wirkung der verschiedenen Heilpflanzen bietet Juvalis in seinem speziellen Pflanzenlexikon.

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Bittere Heilpflanzen für Knochen und Zähne

Die eher bitteren Heilpflanzen Löwenzahn, Beinwell, Sanikel und Schachtelhalm wirken tief im Körper und helfen dabei, Knochen und Zähne zu stärken. Die entsprechenden Pflanzen enthalten nicht nur Calcium, den wichtigen Mineralstoff für die Knochen, sondern auch weitere Stoffe, die wesentlich für den Aufbau und Erhalt des Knochengewebes sind. Die Bitterstoffe in der Grapefruit oder bestimmten Sorten Blattgemüse kurbelt die Produktion von Magensäure an, was wiederrum bei der Resorption von wichtigen Mineralstoffen hilft, die essenziell sind für die Gesunderhaltung von Knochen und Zähnen sind. Beim Löwenzahn ist zum Beispiel die Wurzel besonders bitter und wird messerspitzenweise eingenommen. Beinwell gilt als die Heilpflanze schlechthin für Zähne und Knochen. Die Pflanze beschleunigt die Heilung von Knochenbrüchen und wirkt schmerzlindernd. Zur Paste verarbeitet kann Beinwell zur Remineralisierung der Zähne beitragen. Sanikel wächst in Bergwäldern und wurde früher auch Bruchkraut genannt, weil man es bereits im Mittelalter eingesetzt hat, um die Heilung von Knochenbrüchen zu unterstützen. Schachtelhalm ist eine natürliche Quelle für Silizium, das ein wichtiger Knochenbestandteil ist.

Angelikawurzel, Kamille oder Kümmelfrucht gegen Magenkrämpfe

Zahlreiche Heilpflanzen helfen verlässlich bei Magenkrämpfen – sowohl wenn dieser stressbedingt ist als auch nach der Einnahme von zu fettreichem Essen. Besonders empfehlenswert bei Magenproblemen sind unter anderem Angelikawurzel, Kamille sowie Kümmel. Die Bitterstoffe sowie ätherischen Öle der Angelikawurzel mindern Blähungen und Magenkrämpfe. Auch die Kamille, eine der bekanntesten und altbewährtesten Heilpflanzen, hilft bei Magenbeschwerden. Besonders beruhigend wirkt ihr Extrakt, der meist als Tee eingenommen wird. Zu guter Letzt sei noch die Kümmelfrucht zu nennen: Sie reguliert die Produktion der Magensäure und beugt Koliken vor. Oft wird Kümmel vorbeugend in Gerichte gegeben, damit es nicht zu Blähungen kommt.

Aloe Vera für ein besseres Hautbild

Aloe Vera ist vielen vor allem aus dem Beauty-Bereich ein Begriff. Die grüne Pflanze, die optisch einem Kaktus ähnelt, ist in zahlreichen Cremes und Bodylotions enthalten. Der Wirkstoff wird aus den Blättern der Wüstenlilie gewonnen. Aloe Vera hilft der Haut bei der Regeneration und spendet zudem jede Menge Feuchtigkeit. Auch Patienten, die an Schuppenflechte oder kleineren Ekzemen leiden, kann Aloe Vera helfen. Zudem eignet es sich zur schnellen Linderung bei Sonnenbränden. Bildrechte: Flickr Inhaltsstoff Aloe Vera Florena_Presse CC BY-ND 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Autor: Wissen Gesundheit - Redakation

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