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Wie funktioniert ein Vaterschaftstest?

pixelio.de / Gabi Schoenemann © pixelio.de / Gabi Schoenemann

Es gibt Fälle, bei denen die Vaterschaft nicht eindeutig ist. In einem solchen Fall kann ein Vaterschaftstest von Nutzen sein. Weigert sich jedoch einer der Beteiligten, dann kann es zu Konflikten kommen, die sogar gerichtlich entschieden werden können. In manchen Fällen kann sogar das Jugendamt eingeschaltet werden. In Fällen, bei denen der mögliche Vater seine Vaterschaft nicht anerkennen möchte, kann das Jugendamt einschreiten und gerichtliche Schritte einleiten. Manche Experten gehen davon aus, dass bis zu zehn Prozent der Kinder nicht mit ihrem biologischen Vater zusammenleben. Allein in Deutschland trifft das auf bis zu 800.000 Kinder zu. Hinzu kommt, dass viele Väter ihre Zweifel haben, ob sie auch wirklich der rechtmäßige Vater des Kindes sind. Auch in einem solchen Fall kann ein Vaterschaftstest Klärung bringen. Doch wie läuft dieser Prozess eigentlich ab und was muss dabei beachtet werden?

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Diverse Optionen, wie ein Test durchgeführt werden kann

Um eine Vaterschaft nachzuweisen ist heute der moderne DNA Vaterschaftstest anhand von Mundschleimhautproben üblich. Dazu wird mit einem Wattestäbchen eine Speichelprobe genommen. Das speziell dafür entwickelte Set, kann man sich nach Hause liefern lassen und damit zu einem Probennehmer seiner Wahl gehen. Am besten ist es, wenn drei Proben genommen werden, also die Mutter am Test beteiligt ist. Damit kann die Vaterschaft zu 99,99999 Prozent nachgewiesen werden.

Wie lange dauert es, bis das Ergebnis feststeht?

Die gesamte Durchführung eines Vaterschaftstest, sowie des dazugehörige Gutachten, ist in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen abgeschlossen. Die Probeentnahme an sich dauert in der Regel nicht lange, wenn diese in einem Labor vorgenommen wird. Wird das Ergebnis dringend benötigt, dann kann über einen Expresszuschlag nachgedacht werden. Dadurch wird der Test priorisiert und das Testergebnis steht innerhalb von wenigen Tagen fest. Um ein genaues Datum in Erfahrung zu bringen, sollte das jeweilige Labor kontaktiert werden.

Kann ein Vaterschaftstest erzwungen werden?

Seit dem Jahr 2008 ist das Recht in Bezug auf Vaterschaftstests neu geregelt. Seit diesem Jahr haben alle Beteiligten, also Vater, Mutter und Kind einen Anspruch auf die Klärung der Vaterschaft. Verweigert einer der Beteiligten den Test, so kann ein Familiengericht einen Vaterschaftstest gutachterlich in Auftrag geben. Davor war eine solche Überprüfung nur möglich, wenn alle Beteiligten oder Betroffenen Personen einem solchen Test zugestimmt haben.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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