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Die Cannabisessenz Cannabidiol – Nutzen in der Medizin

flickr/Don Goofy © flickr/Don Goofy

Die Cannabisessenz Cannabidiol – Nutzen in der Medizin

Dem Thema Cannabis wird in der Öffentlichkeit und Politik immer größere Beachtung geschenkt. Erst kürzlich beschloss der Bundestag ein Gesetz, nach dem Krankenkassen unter bestimmten Umständen die Kosten für medizinisches Cannabis übernehmen müssen. Aufgrund der Auseinandersetzung mit dem Thema rückt auch das Cannabidiol (CBD) in den Fokus. Die Internetseite Sensi Seeds hat sich in ihrem Artikel umfassend mit der Materie Cannabidiol und CBD-Öl auseinandergesetzt. Darin geht es unter anderem um die medizinische Wirkung des CBDs und die richtige Verwendung von CBD-Öl ein. Wir haben die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

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CBD hält THC in Schach

Beim Cannabidiol (CBD) handelt es sich ebenfalls um ein Cannabinoid der Cannabispflanze. Ihm wird ein therapeutischer Effekt zugesprochen, aber es wirkt kaum psychoaktiv. Diese Erkenntnis brachte Wissenschaftler in den letzten Jahren dazu, immer weiter an dem Cannabinoid zu forschen. So findet das Cannabidiol heutzutage seinen Nutzen als Nahrungsergänzungsmittel und Arzneimittel. Beim Cannabiskonsum dämpft das CBD die psychoaktive Wirkung des häufigsten Cannabinoids Tetrahydrocannabinol (THC). Diese Wirkung macht sich auch die Medizin zunutze. Häufig wird CBD als Dämpfstoff in medizinischen THC-Produkten genutzt, um die THC-Empfänglichkeit der Patienten zu regulieren. Das ist besonders für Patienten hilfreich, die lediglich von der medizinischen Wirkung des Cannabis profitieren wollen – ohne Nebenwirkungen. Die Effekte von CBD sind vielfältig:

  • wirkt bei Brechreiz und Übelkeit antiemetisch
  • wirkt bei psychotischen Störungen lindernd
  • wirkt entzündungshemmend
  • wirkt bei neurodegenerativen Krankheiten entgiftend
  • wirkt tumorhemmend
  • wirkt bei Angstzuständen und Depressionen als Anxiolytikum und Antidepressivum

Der Haken: Bislang wurden die Studien größtenteils an Tieren unternommen. Es gab auch Untersuchungen mit Cannabinoid-Molekülen in Laborumgebungen sowie vereinzelte Tests mit menschlichen Zelllinien. Säugetiere besitzen zwar Rezeptoren, die pharmakologisch auf Cannabinoide reagieren, jedoch sind die Reaktionen nicht eins zu eins auf den menschlichen Organismus übertragbar.

Die Anwendung von CBD-Öl

Von CBD-Öl über Kapseln hin zu Cremes – es gibt viele Produkte, die Cannabidiol beinhalten. Auch beim CBD sollte man – wie bei jedem medizinischen Mittel – auf die richtige Dosierung achten. CBD-Öle sind besonders benutzerfreundlich, da man sie gut dosieren kann. Es ist ratsam, mit einem Tropfen zu beginnen und so herauszufinden, wie empfänglich man ist. Bei einer positiven Reaktion auf das Öl kann man die Dosis langsam steigern, bis der erwünschte Effekt erzielt ist. Die Einnahme kann direkt oral erfolgen oder in dem man das Öl auf eine Mahlzeit träufelt. 

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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