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Trauern darf nicht verwehrt bleiben

istock.com/efenzi © istock.com/efenzi

Wenn ein Mensch stirbt, gibt es fast immer auch Angehörige, die eine psychisch schwierige Zeit durchmachen. Teilweise ist die Trauer so stark, dass sich der Schmerz sogar psychosomatisch auf den gesamten Körper auswirkt. Nach dem Tod eines geliebten Menschen muss die Zeit der Trauer auf jeden Fall genutzt werden. Unterdrücken von Gefühlen und massive Ablenkung sorgen nur temporär für andere Gedanken. Meistens kommt die Trauer im Anschluss mit doppelter Kraft zurück.

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Wie geht man mit einem trauernden Menschen um?

Das Wichtigste ist es, die Gefühle und Gedanken des trauernden Menschen ernst zu nehmen. Auf gar keinen Fall sollte man Aussagen einfach so abtun und auf den Zustand als solchen schieben. Doch auch das genaue Gegenteil hilft den Betroffenen nicht weiter. Wenn jemand ständig nur noch von Schmerz und Verlust spricht und den Trauernden zu sehr "bemuttert", bekommt er das Gefühl, nicht mehr eigenständig zu sein. Im schlimmsten Fall sorgen diese Gespräche dann für eine weitere Senkung der emotionalen Lage in Richtung Depression.

Wer sich um einen trauernden Menschen kümmert, sollte dabei auf folgende Dinge achten:

  • Der Trauernde gibt die Gesprächsthemen vor. Niemals versuchen, in eine bestimmte Richtung zu lenken
  • Aussagen und Gefühle müssen ernst genommen werden
  • Öfter mal an der frischen Luft spazieren gehen
  • Für Ablenkung sorgen, wenn der Trauernde die Bereitschaft signalisiert

Lesetipp: Das Trauern findet immer in mehreren Phasen statt. Wie Sie einen Trauernden sinnvoll durch diese begleiten können, erfahren Sie hier.

Wie spricht man einem anderen Menschen sein Beileid aus?

Schon bei der Beileidsbekundung fängt der sachliche und passende Umgang mit der Trauer an. Wie spricht man am besten sein Beileid aus, ohne künstlich zu wirken? Das Kondolenzschreiben bietet sich an, um genau diese Gefühle auszudrücken. Doch was ist bei Kondolenzschreiben zu beachten? Wie werden diese erstellt? Grundsätzlich gibt es hier zwei verschiedene Varianten.

Ist der Verstorbene bzw. sind die Angehörigen des Verstorbenen gute Freunde und Bekannte? Vielleicht sogar aus der eigenen Familie?

Beileidsbekundungen werden in diesem Fall immer persönlich ausgesprochen. Wichtig ist hier der richtige Zeitpunkt. Dieser sollte vor oder während der Beerdigung gewählt werden.

Sollte der Verstorbene einfach nur ein Arbeitskollege oder ein ferner Bekannter gewesen sein, erfolgt die Beileidsbekundung schriftlich. Das Kondolenzschreiben wird von Hand auf ein besonderes Briefpapier geschrieben. Bei der Formulierung sollte eine taktvolle Sprache verwendet werden. Auch wenn viele Menschen es tun, sollte auf die Beigabe von Geld verzichtet werden.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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