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Die E-Zigarette – Mythos und Wirklichkeit

pixabay.com/lindsayfox © pixabay.com/lindsayfox

E-Zigaretten sind elektronische Geräte, die zum Verdampfen sogenannter Liquids genutzt werden. Diesen Liquids können unterschiedliche Aromen und auf Wunsch auch Nikotin beigemischt werden. Die „Raucher“ inhalieren den entstehenden aromatisierten Dampf. Wobei rauchen hier natürlich nicht der richtige Begriff ist, da die Erhitzung der Liquids, anders als bei Zigaretten, nicht mit Verbrennungsprozessen einhergeht und in Folge auch kein Qualm entsteht, sondern nur Dampf.

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Entwickelt wurde das hinter der elektrischen Zigarette stehende Prinzip bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Den Markt erobern die kleinen Dampfgeräte aber erst seit gut einem Jahrzehnt. Und seither haben sich eine Reihe Mythen um die E-Zigarette gebildet, die mit den Fakten wenig zu tun haben.

E-Zigaretten können explodieren

Ja, genauso wie Handys oder Laptops bei falscher Handhabung explodieren können. Sehr wahrscheinlich ist Ihnen noch kein Smartphone um die Ohren geflogen. Das wird Ihnen auch bei der E-Zigarette nicht passieren, solange Sie die Gebrauchsanweisung beachten und nicht versuchen, die Geräte technisch zu „verbessern“. Bisher ist kein einziges Markengerät explodiert, das der Besitzer nicht mit einem falschen Akku betrieben oder anderweitig getunt hat. Markengeräte, die vorschriftsmäßig gehandhabt werden, sind nicht gefährlicher als ein iPod und dabei sehr viel leichter zu bedienen.

E-Zigaretten sind gesundheitsschädlich

Sagen wir es einmal so: Wenn Sie bisher nicht geraucht haben, gibt es keinen gesundheitlichen Grund, mit dem Inhalieren von aromatisierten Dampf zu beginnen. E-Zigaretten wurden aber auch nicht für Nichtraucher konzipiert, sondern waren als Alternative zur herkömmlichen Zigarette gedacht. Und hier haben die Dampfgeräte gerade unter medizinischen Gesichtspunkten die Nase vorn. Noch sind die E-Zigaretten nicht lange genug auf dem Markt, um bereits gesicherte Erkenntnisse über ihre gesundheitlichen Auswirkungen treffen zu können. Sämtliche bisher durchgeführten Studien stützen aber die These, dass E-Zigaretten sehr viel weniger schädlich sind, als konventionelle Zigaretten. Ein Grund hierfür liegt darin, dass nicht das Nikotin, sondern der Tabak den Rauchern gesundheitlich zu schaffen macht. Und Tabak kommt in E-Zigaretten nicht zum Einsatz. Einen passionierten Raucher vor dem Umstieg auf die E-Zigarette zu warnen, ist deshalb schlicht absurd. Das Verhältnis zwischen Tabak und der E-Zigarette ist etwa so, wie das Verhältnis zwischen Wodka und Wein. Ein Viertel Wein kann durchaus auch therapeutische Effekte haben, ein Viertel Wodka sollte dagegen wirklich niemand regelmäßig konsumieren. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf dieser URL: https://www.innocigs.com/blog/studien-e-zigaretten-schaedlich/

E-Zigaretten können Tabakprodukte nicht ersetzen

Eine E-Zigarette ist sicherlich etwas anderes, als eine Zigarre. Und für viele Raucher mag sie auch nicht so schmackhaft sein. Trotzdem steigen viele Menschen um, weil der Nettonutzen einfach größer ist. Zum einen ist Geschmack Gewöhnungssache. Zum anderen stehen der anfänglichen Geschmackseinbuße einfach viele Vorteile gegenüber. Einer der wichtigsten ist, neben den gesundheitlichen Aspekten, sicherlich der Umstand, das E-Zigaretten eben nicht qualmen, also weder das Wohnzimmer verpesten noch die Mitbewohner belästigen.

E-Zigaretten sind teurer als Tabakprodukte

Wer das behauptet, kann schlicht nicht rechnen. Konsumiert ein Raucher eine Schachtel Zigaretten a 6 Euro pro Tag, zahlt er dafür wenigstens 180 Euro im Monat. Eine Schachtel Zigaretten entspricht etwa 2 Milliliter Liquids. Die kosten aber maximal einen Euro, also 30 Euro im Monat. Hinzu kommen noch die Kosten von etwa 6 bis 7 Euro für einen neuen Verdampfer und die anteiligen Kosten der E-Zigarette. Aber selbst wenn ein Markengerät nur über ein Jahr genutzt wird, macht das nicht mehr als fünf bis sechs Euro pro Monat aus. E-Zigaretten-Nutzer kostet ihre Leidenschaft also nicht 180, sondern nur gut 40 Euro im Monat. Auch finanziell schneidet die E-Zigarette damit deutlich besser ab.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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