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Die wichtigsten Fakten rund um die Zahngesundheit bei Kindern

pixabay.com/rentalferro © pixabay.com/rentalferro

In punkto Zahngesundheit ist es um die Zähne der Kinder in Deutschland vergleichsweise gut bestellt. Rund 0,7 Zähne eines 12-jährigen Kindes sind durchschnittlich von Karies befallen. Vor etwa 30 Jahren waren es noch gut siebenmal so viel. In anderen Ländern sieht diese Tendenz bei Weitem nicht so gut aus. In Polen, Litauen und Brasilien steigen zwar der Reichtum (und der Zuckerkonsum), doch es gibt noch kein zuverlässiges Prophylaxe-System. Was es rund um die Zahngesundheit bei Kindern zu wissen gibt und wo auch Deutschland noch Nachholbedarf hat, zeigt dieser Beitrag.

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Präventionslücke muss geschlossen werden

Auch wenn die eingangs erwähnten Zahlen eine durchaus positive Grundstimmung zulassen könnten, so werden im selben Artikel auch negative Töne angeschlagen: Lob gibt es für die Prophylaxe, die Dreijährigen und Älteren angeboten wird. Doch davor herrscht hinsichtlich der Präventionsmaßnahmen buchstäblich gähnende Leere oder, wie der Professor im Artikel verlauten lässt, „eine Präventionslücke“. Wichtig sei gerade diese Zeit, weil auf Milchzahnkaries meist auch Karies bei den zweiten Zähnen folgt. Positiv wirke sich dabei die vermehrte Anzahl von Kindern in Krippen aus. Dort könne eine ähnliche Grundprophylaxe angeboten werden wie in Kindergärten und Schulen.

Über die Zahnqualität entscheidet häufig auch das Portemonnaie

Der Sozialstatus und damit Einkommen, Schulbildung und Beruf der Eltern wirken sich direkt auf die Zahngesundheit von Kindern aus. Immerhin 1,4 Zähne mit Karies stehen bei hohem Sozialstatus rund 2,1 Zähnen mit Karies bei niedrigem Sozialstatus entgegen. Diese Zahlen beziehen sich auf 15-Jährige. Doch nicht nur in punkto Karies kann das Einkommen bzw. das Vermögen der Eltern darüber entscheiden, wie schön der Nachwuchs später einmal lächeln darf. „Bereits Kinder und Jugendliche sind mit Karies und anderen Zahnerkrankungen vertraut, häufig muss eine Zahnspange das natürliche Gebiss in den ersten Jahrzehnten des Lebens formen“, heißt es in dieser Information, die erklärt, welche Leistungen durch eine Zahnzusatzversicherung abgedeckt werden können.

Meist werden dabei vier Teilbereiche angeboten:

1. Kieferorthopädische Leistungen. In aller Regel werden etwa zwei Drittel der Kosten für Spangen und Korrekturen von Kieferfehlstellungen übernommen. Eine Übersicht über die Einstufung des Behandlungsbedarfs ergibt sich aus dem kieferorthopädischen Indikationssystem, kurz KIG, welches hier grafisch aufbereitet wurde.

2. Zahnbehandlungen. Hierunter fallen Leistungen, die nicht seitens der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt sind. Das können sowohl Wurzelbehandlungen, als auch das Anfertigen von Röntgenaufnahmen sein.

3. Prophylaxe-Maßnahmen. Unter die Kategorie Prophylaxe fallen die Maßnahmen, die schwerwiegenderen Erkrankungen an den Zähnen vorbeugen sollen. Die bekannteste Prophylaxe-Maßnahme ist die professionelle Zahnreinigung.

4. Zahnersatz. Auch wenn in jungen Jahren meist noch niemand an den Verlust von Zähnen denkt, so muss dieser nicht immer kariesbedingt sein, sondern kann auch durch Unfälle bedingt werden. Übernommen werden die Leistungen, die die gesetzliche Krankenversicherung nicht übernimmt – und diese umfassen meist bessere Materialkomponenten bei Füllungen oder dem Ersatz von ganzen Zahnreihen.

Die Zahngesundheit wird maßgeblich von der Ernährung bedingt

Überraschen wird eben diese Tatsache sicherlich nur wenige, denn es ist mehr als einleuchtend, dass das, was sich im Mund befindet, nämlich Speisen und Getränke, sich direkt auch auf die Zähne auswirkt. Was gut für die Zähne ist, und was Eltern besser verhindern sollten, zeigt ein Blick in die folgende Tabelle:

Das ist gut für die Zähne

  • Kalzium ist gut für die Zähne. Milch, Milchprodukte aber auch Gemüse wie Brokkoli, Fenchel, Grünkohl und kalziumreiche Getränke helfen den Zähnen, ihre Kraft zu bewahren.
  • Die Lebensmittel, die richtig viel Kauleistung erfordern, sind besonders gut. Je mehr gekaut wird, desto mehr Speichel wird produziert und dieser schwemmt letztlich Lebensmittelreste und Säuren weg. Lebensmittel, die lange und intensiv gekaut werden müssen, sind Vollkornprodukte, Rohkost, Obst, Müsli und Getreide.
  • Wer ständig isst, der verhindert, dass sich Mineralstoffe im Speichel nachbilden. Deswegen müssen zwischen den Mahlzeiten Pausen sein.

Das wirkt sich negativ auf die Zähne aus

  • Aus Zucker entstehen schädigende Säuren und diese sind Gift für den Zahn. Deswegen sollte Zucker egal in welcher Form nur in Maßen konsumiert werden. Nach dem Zuckerkonsum am besten Zähneputzen oder zumindest mit Wasser spülen.
  • Eltern sollten Dauer-Nuckeln verbieten, denn so entwickelt sich der sogenannte Nuckelflaschenkaries. Becher sind eine gute Alternative.
  • Zitronensäure und Koffein (beispielsweise in Schwarztee) greifen Zähne zusätzlich an.

Wie richtig geputzt wird, zeigt dieses Video:

https://www.youtube.com/watch?v=Mx1D0_bqV8w

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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