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Warum die Berufsunfähigkeitsversicherung nur selten zahlt

pixabay.com/stevepb © pixabay.com/stevepb

Kunden können sich nicht auf ihre Berufsunfähigkeitsversicherung verlassen. Die vereinbarten Leistungen werden im Ernstfall nur sehr selten ausgezahlt. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Informationsdienstleisters „Premium Circle Deutschland“ hervor. Sehr oft scheitert die Auszahlung an bürokratischen Hürden. Nach der Umfrage wird den Versicherern Marktversagen bescheinigt. Bei anderen Policen wie der Sterbegeldversicherung funktioniert die Auszahlung deutlich unkomplizierter. Jetzt die Testsieger laut dem Vergleich auf sterbegeld.net finden.

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Bis zu 50 Prozent der Anträge werden abgelehnt

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung soll Arbeitnehmer finanziell absichern, wenn sie ihre Tätigkeit aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls nicht mehr ausüben können. Leider ist dies jedoch nicht immer der Fall. Wie die Studie zeigt, werden bei manchen Versicherern die Hälfte aller Anträge abgelehnt. Ein häufiger Grund hierfür sind schwammig formulierte Begriffe, welche auf unterschiedliche Weise interpretiert werden können. Viele Verbraucher sind bereits mit den Antragsformularen hoffnungslos überfordert.

Wer Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten möchte, muss ein Antrag mit bis zu 20 Seiten ausfüllen. Dabei müssen sämtliche Tätigkeitsfelder des ausgeübten Berufs im Detail aufgeführt werden. Vor allem Menschen mit psychischen Erkrankungen bleiben hier oftmals auf der Strecke. Arbeitnehmer, die beispielsweise aufgrund eines Burn-outs nicht mehr arbeiten können, sind mit den Anträgen schnell überfordert.

Bei einigen Versicherern muss jede auch noch so leichte Verbesserung des Gesundheitszustandes mitgeteilt werden. Dies gilt beispielsweise, wenn statt drei nur noch zwei Tabletten täglich eingenommen werden. Bleibt die Mitteilung aus, wird die Zahlung verweigert. Versicherungen setzen diese unbestimmten Begriffe ein, da die Verträge auch noch in 30 Jahren Bestand haben müssen.

Vor dem Abschluss beraten lassen

Im Rahmen der Studie wurden 62 Versicherungen angeschrieben. Nur 15 Unternehmen haben sich jedoch daran beteiligt. Die Verbraucherzentralen raten dazu, sich vor dem Abschluss einer Police eingehend beraten zu lassen. Eine BUV sollte möglichst frühzeitig, am besten schon während der Ausbildung abgeschlossen werden. Je jünger und gesünder ein Antragsteller ist, desto günstiger fällt auch der Beitrag aus.

Inhaber von besonders risikoreichen Berufen wie Dachdecker haben oftmals keine Chance eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu erhalten. Wird doch ein Vertrag angeboten ist dieser aufgrund des Risikozuschlags sehr teuer. Versicherungsmakler haben die Möglichkeit eine anonyme Anfrage bei mehreren Anbietern zu stellen. So erfahren Verbraucher ob sie einen Vertrag erhalten und wenn ja zu welchen Konditionen. Vorteil dabei ist, dass eine Ablehnung bei den Versicherern nicht gespeichert wird und somit keine negativen Auswirkungen auf spätere Anträge hat.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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